Kategorie: Pressemitteilung
PRESSEMITTEILUNG
09. März 2026
Az.: 1501 IN 4305/25 Insolvenzverfahren über das Vermögen der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH, Siedlerstraße 2, 85774 Unterföhring
Information zum Vollzug
Kartellamt erteilt Zustimmung – Transaktion vollzogen
Die Salvia Gebäudetechnik hat die kartellrechtliche Zustimmung für die Übernahme des operativen Kerngeschäfts im Bereich Elektrotechnik der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH erhalten. Nach Freigabe durch das Bundeskartellamt wurde die Transaktion nun erfolgreich vollzogen.
Damit ist der Erwerb des operativen Kerngeschäfts im Rahmen eines Asset Deals rechtswirksam abgeschlossen. Die Arbeitsplätze bleiben gesichert, und der Geschäftsbetrieb wird wie geplant nahtlos fortgeführt.
Claus Heinemann bleibt auch künftig als eigenständige operative Einheit innerhalb der Salvia Gruppe bestehen. Die bestehende Führung verantwortet weiterhin das operative Geschäft und gewährleistet Kontinuität für Mitarbeitende, Kunden und Geschäftspartner.
Mit dem erfolgreichen Vollzug stärkt die Salvia Gruppe ihre Marktposition in Bayern nachhaltig und erweitert ihre Leistungsfähigkeit im Bereich Elektrotechnik.
Salvia Gruppe
Eislingen, 09.03.2026
PRESSEMITTEILUNG
06. März 2026
Trägerwerk Soziale Dienste in Bayern gGmbH stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
Gestiegene Kosten und Schwierigkeiten qualifiziertes Pflegepersonal zu finden, haben die Arbeit der Trägerwerk Soziale Dienste in Bayern gGmbH (TWSD Bayern) in den vergangenen Monaten charakterisiert. Das gemeinnützige Unternehmen betreibt in Lamerdingen ein Wohnheim für Schwerbehinderte und in Oberornau ein geschlossenes Wohnheim für geriatrische und psychisch erkrankte Personen. Nun sah sich die Geschäftsführung gezwungen, beim Amtsgericht Kempten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Max Liebig aus der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung in München bestellt.
Vordringliches Ziel des Verfahrens ist es, die Betreuung der insgesamt 18 in Lamerdingen untergebrachten Patientinnen und Patienten sowie der weiteren 41 Patientinnen und Patienten in Oberornau dauerhaft sicherzustellen. Zusammen sind dort 92 Mitarbeitende beschäftigt, deren Lohn bis mindestens einschließlich April 2026 über das Insolvenzgeld gesichert ist.
„Wir betreiben am Standort Lamerdingen ein Wohnheim für Schwerbehinderte, das den Einsatz hochqualifizierten Pflegepersonals erfordert. In Oberornau führen wir ein geschlossenes Wohnheim für geriatrische und psychisch erkrankte Personen“, erläutert das Geschäftsführungsteam, Natascha Loherstorfer-Tipolt und Christoph Senezuk. „Leider mussten wir in den vergangenen Jahren unsere Aufnahmekapazitäten reduzieren, da es nicht mehr möglich war, ausreichend Pflegepersonal zu gewinnen. Die hierdurch wegfallenden Umsätze bei gleichzeitig steigenden Kosten, insbesondere durch die Inanspruchnahme von Leiharbeitskräften, haben letztlich den Insolvenzantrag notwendig gemacht.“
Derzeit wird mit Hochdruck zusammen mit den zuständigen Kostenträgern und involvierten Behörden nach einer Lösung gesucht. Ebenfalls wurde damit begonnen, nach möglichen neuen Trägern für die Einrichtungen zu suchen.
„Alle Beteiligten sind sich der besonderen Herausforderung bewusst, möglichst schnell eine sichere Perspektive für die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige zu schaffen“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig. „Der Pflegemarkt, gerade in dem Bereich in dem die TWSD Bayern tätig ist, sieht sich schon längere Zeit mit einem enormen wirtschaftlichen Druck und dem Mangel an Pflegekräften konfrontiert. Dennoch habe ich die Hoffnung, dass unter Einbindung aller Beteiligter eine Lösung im Interesse von Patienten und Mitarbeitern gefunden werden kann.“
Über das Unternehmen:
Die Trägerwerk Soziale Dienste Bayern gGmbH gehört als regionaler Standort zu einer Gruppe von sozialen Einrichtungen, die vorwiegend im Osten und Norden Deutschlands aktiv ist. Sie geht am Standort in Lamerdingen aus einem bereits 1981 gegründeten Verein hervor, der in der Pflege von behinderten Menschen aktiv war.
Über den vorläufigen Insolvenzverwalter:
LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten.
Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.
Pressekontakt für den vorläufigen Insolvenzverwalter:
Cord Schellenberg
Schellenberg & Kirchberg PR
presse@schellenberg-kirchberg-pr.de
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PRESSEMITTEILUNG
19. Feb. 2026
Salvia Gebäudetechnik übernimmt Kerngeschäft der insolventen Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH
Rund 301 Arbeitsplätze gesichert – Stärkung der Marktposition in Bayern
Eislingen/München, Februar 2026 – Die Salvia Gebäudetechnik hat am 16. Februar im Rahmen eines Asset Deals einen Kauf- und Übertragungsvertrag zur Übernahme des operativen Kerngeschäfts im Bereich Elektrotechnik der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH unterzeichnet. Die Transaktion erfolgt im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens des Unternehmens. Gegenstand der Übernahme ist ausschließlich das operative Kerngeschäft. Der Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur „Charge One“ ist nicht Bestandteil der Transaktion.
Claus Heinemann soll eigenständige operative Einheit bleiben
Mit der Übernahme werden rund 301 Arbeitsplätze (Stand Ende Januar 2026) gesichert und der Geschäftsbetrieb fortgeführt. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Diese wird bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. „Uns ist wichtig, dass Claus Heinemann auch künftig als eigenständige operative Einheit agiert. Die bestehende Führung bleibt verantwortlich, und wir schaffen eine stabile Struktur für die Mitarbeitenden innerhalb unserer Gruppe“, erklärt Dirk Jannausch, Geschäftsführer der Salvia Group. „Für unsere Kunden bedeutet die Übernahme Verlässlichkeit und Kontinuität. Gleichzeitig stärken wir unsere Marktposition in Bayern und erweitern unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Elektrotechnik“, betont Filippo Salvia, Gründer und Geschäftsführer der Salvia Group.
Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführ
„Wir freuen uns sehr, dass wir einen geeigneten Übernehmer für den Geschäftsbetrieb der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH gefunden haben. Damit ist die Grundlage für eine nachhaltige Fortführung des Unternehmens geschaffen“, so Dr. Max Liebig, Insolvenzverwalter der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH. „Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden sowie allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung diesen erfolgreichen Abschluss ermöglicht haben.“ Der Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführt. Kunden und Geschäftspartner profitieren weiterhin von ihren gewohnten Ansprechpartnern sowie von der zusätzlichen Stabilität und Leistungsfähigkeit innerhalb der Salvia Gruppe.
Zur Salvia Gebäudetechnik
Mit über 1.900 Mitarbeiter*innen zählt Salvia – als Teil der Eiffage Énergie Systèmes – zu den führenden Anbietern für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in Deutschland. Das Unternehmen verfügt über umfassende Erfahrung in Projekten unterschiedlichster Größenordnung. Der Hauptsitz befindet sich in Eislingen; mit insgesamt über 28 Standorten ist Salvia bundesweit vertreten. Als Full-Service- bzw. Komplettdienstleister deckt Salvia den gesamten technischen Lebenszyklus von Gebäuden ab – von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb. Mehr Informationen auf www.salvia-gebäudetechnik.de
Zur Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH
Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH mit Sitz in München ist ein traditionsreiches Unternehmen im Bereich Elektroanlagenbau. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Ausführung von Stark- und Schwachstromanlagen sowie Service- und Wartungsleistungen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Mehr Informationen auf www.heinemann-elektro.de
Zur LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig. Mehr Informationen auf https://inso-liebig.de
Pressekontakt:
Björn Kortwinkel
Salvia Management GmbH
Seewiesenstr. 12
73054 Eislingen
Telefon: +49 (173) 460 957 0 oder +49 (2861) 9420 – 177
E-Mail: bjoern.kortwinkel@salvia-gbt.com
PRESSEMITTEILUNG
03. Dez. 2025
Eigenverwaltung eingeleitet: Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH stellt sich bei laufendem Geschäftsbetrieb neu auf
Unterföhring, 28. November 2025. Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH, Spezialist in der Gebäudeautomation und -digitalisierung, hat beim zuständigen Amtsgericht in München einen Antrag auf ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren gestellt. Das Gericht hat diesem Antrag zugestimmt und den Weg für das Verfahren freigemacht. Als vorläufigen Sachwalter hat das Amtsgericht München Dr. Max Liebig von der Kanzlei Liebig Insolvenzverwaltung und Restrukturierung bestellt. Seine Aufgabe ist es nun zusammen mit seinem Team, den Sanierungskurs zu unterstützen und die Gläubigerinteressen zu wahren.
Die Eigenverwaltung soll genutzt werden, um die aktuelle Krisensituation zu bewältigen und das Unternehmen nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Hintergrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind vor allem die aktuelle konjunkturell bedingt herausfordernde Marktlage sowie die erheblichen Investitionen in den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes. Verzögerungen in diesem Bereich konnten nur schwer aufgefangen werden. Zudem hat sich der bereits angestoßene Verkaufsprozess für dieses Geschäftsfeld deutlich länger hingezogen als ursprünglich erwartet.
Im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens wird der Verkaufsprozess jetzt neu aufgesetzt, um finanzstarke Investoren zu gewinnen, die in das Unternehmen einsteigen und es weiterentwickeln wollen. Das Ziel ist es, eine langfristige Lösung zur Zukunftssicherung der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH zu finden.
Für die Steuerung des Verfahrens wurden drei neue Geschäftsführer berufen. Mit Dr. Georg Bernsau und Nadja Raiß übernehmen zwei restrukturierungserfahrene Rechtsanwälte die sanierungsrechtliche Begleitung und tragen dafür Sorge, dass sämtliche Möglichkeiten des Verfahrens im Sinne des Unternehmens genutzt werden. Ihre Kanzlei K&L Gates unterstützt die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH umfassend in allen rechtlichen Fragen. Ergänzend verantwortet mit Peter Krumhoff ein erfahrener Transformationsexperte und CRO die kaufmännische Leitung innerhalb der Geschäftsführung. Er kennt das Unternehmen bereits gut aus seiner bisherigen Funktion als Generalbevollmächtigter.
„Die Einleitung der vorläufigen Eigenverwaltung ist ein wichtiger Schritt, um die aktuelle Situation zu stabilisieren und das Unternehmen wieder auf einen zukunftsfähigen Kurs zu bringen. Unser Fokus liegt darauf, Claus Heinemann neu auszurichten“, sagt Rechtsanwalt Dr. Georg Bernsau, der bereits eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich bei ihren Sanierungsprozessen begleitet hat. Der Geschäftsbetrieb der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH wird uneingeschränkt fortgeführt. „Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir daran, das Unternehmen in eine stabile und nachhaltige Zukunft zu führen“, ergänzt Rechtsanwältin Nadja Raiß.
Sämtliche Mitarbeitenden wurden über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen informiert. Für die kommenden drei Monate erhalten sie Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit.
Weitere Informationen:
Die Claus Heinemann Elektronanlagen GmbH ist Teil der Heinemann Unternehmensgruppe, Spezialist in der Gebäudeautomation und -digitalisierung im Hochbau. Die Kompetenz liegt dabei auch im größeren Projektgeschäft wie beispielsweise die technische Gebäudeausrüstung von Sportarenen oder Flughafenterminals. Als zweiter Geschäftsbereich bietet die Unternehmensgruppe unter der Marke ChargeOne die Planung, Installation und den Betrieb von Elektromobilitätsladeinfrastruktur an. Beginnend mit einem regionalen Wirkungskreis im Großraum München entwickelte das Unternehmen durch gezielte Expansion bei verstärkter Konzentration auf seine Kernkompetenzen – Kundennähe und Qualität- auch größere Objekte auf bundesweiter und internationaler Ebene. Die Antragstellerin bietet passgenaue, durchdachte und nach höchsten Ansprüchen ausgeführte Lösungen für alle denkbaren Aufgaben im Bereich von Elektroinstallationen, Netzwerk- und Kommunikationslösungen, Haustechnik und intelligente Haussteuerung an. Claus Heinemann Elektronanlagen GmbH beschäftigt 365 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.
Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.
K & L Gates LLP
K&L Gates LLP ist eine der führenden internationalen Wirtschaftssozietäten. Die Kanzlei ist in den wichtigsten Regionen Europas, der USA, Asiens, Australiens sowie des Nahen Ostens präsent und lokal bestens vernetzt. Ein erfahrenes Team für Restrukturierungs- und Insolvenzrecht bietet umfassende Beratung auf dem Gebiet des Sanierungs-, Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Schwerpunkte sind außergerichtliche Sanierungen, Schutzschirmverfahren und Eigenverwaltungen.
Pressekontakt:
FELDMANN Kommunikationsberater
Thomas Feldmann
0178/8550496
feldmann@feldmann-kb.de
www.feldmann-kb.de
PRESSEMITTEILUNG
17. Juli 2025
Perlon®-Gruppe stellt sich in gerichtlichen Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung nachhaltig neu auf
Die Perlon®-Gruppe hat beim Amtsgericht Augsburg für sieben ihrer deutschen Gesellschaften gerichtliche Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Ziel ist es, die Gruppe strukturell neu aufzustellen und die Basis für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu schaffen.
Unabhängig vom Restrukturierungsprozess bleibt der operative Geschäftsbetrieb der Perlon®-Gruppe vollumfänglich bestehen. Die Lieferfähigkeit ist in der gewohnt hohen Qualität sichergestellt. Die Perlon®-Gruppe bleibt ein verlässlicher Partner –auch im Verfahren. Die ausländischen Gesellschaften sind nicht Teil der Verfahren; sie agieren operativ eigenständig, so dass dort ebenfalls keine Einschränkungen zu erwarten sind.
Die Geschäftsführung der Perlon®-Gesellschaften bleibt im Amt und wird durch die erfahrenen Restrukturierungsexperten Arndt Geiwitz, Christian Plail und Dr. Markus Mairgünther von der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz als Generalbevollmächtigte unterstützt. Dr. Max Liebig von der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung wird die Verfahren als gerichtlich bestellter (vorläufiger) Sachwalter begleiten und überwachen.
Hintergrund für den Schritt sind vor allem strukturelle Veränderungen im europäischen Markt für Papiermaschinenbespannungen, ein traditionell wichtiger Absatzbereich der Perlon®-Gruppe. In diesem Segment sank die Auslastung in den letzten drei Jahren um rund 40Prozent. Zusätzlich belasten stark gestiegene Energie-und Lohnkosten sowie externe Effekte wie gestörte Lieferketten sowie ein zunehmender internationaler Verdrängungswettbewerb das Unternehmen.
Der Gesellschafter der Perlon®-Gruppe hat das Unternehmen in den letzten Jahren mit Investitionen und Garantien in erheblichem Umfang unterstützt –insgesamt im hohen zweistelligen Millionenbereich. Eine nachhaltige Trendumkehr konnte jedoch nicht erzielt werden.
Die Restrukturierung im Rahmen der eingeleiteten Verfahren zielt daher auf eine konsequente Neuausrichtung ab: Im Mittelpunkt steht eine operative Reorganisation mit dem Fokus auf Eigenständigkeit und Effizienz. Jedes Werk innerhalb der Perlon®-Gruppe sollkünftig profitabel operieren. Strukturen werden verschlankt, Prozesse vereinheitlicht, Kosten reduziert. Ziel ist es, einen modernen, wettbewerbsfähigen Produktionsverbund zu etablieren, der auf einem realistischen, nachhaltigen Geschäftsmodell basiert. Dabei gilt: Alle bestehenden Standorte sollen erhalten bleiben. „Die gerichtlichen Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung geben uns den notwendigen Rahmen, um Perlon® grundlegend neu aufzustellen und langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu machen“, sagt Matthias Peter, Co-CEO der Perlon®-Gruppe. Jens Becker, ebenfalls Co-CEO, ergänzt: „Die Voraussetzungen für eine nachhaltige Sanierung sind gegeben. Wir sind überzeugt, dass Perlon® mit dem richtigen Konzept gestärkt aus dieser Restrukturierung hervorgehen wird.“
„Dieses Sanierungsinstrument wurde geschaffen, um zukunftsfähige Unternehmen, die sich in einer Schieflage befinden, selbstbestimmt zu restrukturieren“, sagt Rechtsanwalt Christian Plail, Sanierungsexperte von SGP Schneider Geiwitz, der Perlon® als Generalbevollmächtigter begleitet. „Die Rahmenbedingungen dafür sind hier gegeben: Perlon® verfügt über technologische Kompetenz, eine global aufgestellte Kundenbasis und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit dem richtigen Instrumentarium, klarem Fokusund konsequenter Umsetzung ist eine Rückkehr zu wirtschaftlicher Stärke und langfristigem Erfolg möglich.“Die Serafin-Unternehmensgruppe begleitet den Prozess als Gesellschafter konstruktiv und bekennt sich klar zur Perlon®-Gruppe. Ziel bleibt es, die Beteiligung langfristig im Portfolio zu halten –unter der Voraussetzung, dass die wirtschaftliche Eigenständigkeit wiederhergestellt wird. „Wir haben Perlon® über einen langen Zeitraum als engagierter und verlässlicher Gesellschafter unterstützt. Gleichzeitig war und ist für beide Seiten klar: Eine dauerhafte Abhängigkeit von externem Kapital kann keine tragfähige Lösung sein. Es braucht eine strukturelle Neuausrichtung, um Perlon® wieder in die Lage zu versetzen, aus eigener Kraft profitabel wirtschaften zu können. Die jetzt eingeleiteten Maßnahmen schaffen den notwendigen rechtlichen und operativen Rahmen, um genau diese Transformation konsequent und zukunftsorientiert umzusetzen,“ sagt Kamil Grzelak, Geschäftsführer der Serafin-Unternehmensgruppe.
Über Perlon® –The Filament Company
Die Perlon®-Gruppe ist der weltweit führende Hersteller von synthetischen Filamenten für industrielle Anwendungen. Mit Produktionsstandorten in Deutschland, China, den USA, Indien und Polen sowie einer globalen Kundenbasis bietet Perlon® individuelle, technisch anspruchsvolle Lösungen für eine Vielzahl von Branchen. Die Gruppe produziert in Deutschland an drei Standorten: Munderkingen (162 Mitarbeitende), Bobingen (210 Mitarbeitende) und Wald-Michelbach (115 Mitarbeitende). Mehr Informationen sind im Internet unter perlon.com abrufbar.
Pressekontakt:
Patrick Hacker
komm.passion GmbH
Tel: +49 211 600 46 161
Mobil: +49 172 518 71 24
patrick.hacker@komm-passion.de
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PRESSEMITTEILUNG
05. Juni 2025
Eigenverwaltung bei Tiba Managementberatung – Unternehmen stellt sich für die Zukunft auf
Eigenverwaltung bei Tiba Managementberatung – Unternehmen stellt sich für die Zukunft auf
- Gericht ordnet vorläufige Eigenverwaltung an und bestellt Dr. Max Liebig zum vorläufigen Sachwalter
- Ivo-Meinert Willrodt von PLUTA unterstützt als Generalhandlungsbevollmächtigter
- Geschäftsbetrieb wird ohne Einschränkungen fortgeführt
München, 5. Juni 2025. Die Tiba Managementberatung GmbH mit bundesweit rund 70 Mitarbeitern stellt sich neu auf und hat dafür ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gestartet. Ziel ist die Neuaufstellung des Unternehmens durch eine wirtschaftlich tragfähige Sanierung. Der Geschäftsbetrieb der Management-, Trainings- und Transformationsberatungsgesellschaft läuft uneingeschränkt weiter, alle Ansprechpartner stehen zur Verfügung und die Kundenprojekte werden wie gewohnt fortgesetzt.
Mit Beschluss vom 2. Mai 2025 hat das Amtsgericht München die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Das Unternehmen wird im Rahmen des vorläufigen Verfahrens weiterhin durch die Geschäftsführung um Till H. Balser geleitet. Diese wird durch den erfahrenen Sanierungsexperten Ivo-Meinert Willrodt von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH als Generalhandlungsbevollmächtigter unterstützt. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht München Dr. Max Liebig, der das Verfahren im Interesse der Gläubiger beaufsichtigt.
Grund für die Antragstellung sind Liquiditätsschwierigkeiten. Aufgrund der konjunkturellen Lage, schwerpunktmäßig in der Automotive-Industrie, wurden wichtige Kundenaufträge seitens der Auftraggeber verschoben, gekürzt oder ganz eingestellt. Dies führte zu einem deutlichen Umsatzrückgang, während die Kosten, primär Personalkosten, nicht schnell genug an die aktuelle Umsatzsituation angepasst werden können. Tiba-Geschäftsführer Till H. Balser äußert sich entschlossen: „Wir haben frühzeitig und proaktiv reagiert, um die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Gemeinsam mit dem Sanierungsteam stellen wir die Weichen, um die Organisation schlanker, agiler und strategisch fokussierter aufzustellen. Unser Ziel ist klar: die langfristige erfolgreiche Fortführung von Tiba.“
Positive Gespräche der Verantwortlichen
„Die Eigenverwaltung eröffnet die Möglichkeit, das Unternehmen aus eigener Kraft zu restrukturieren. In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit der Geschäftsführung ein belastbares Sanierungskonzept erarbeiten, das insbesondere die finanzwirtschaftliche Neuausrichtung und leistungswirtschaftliche Restrukturierungsmaßnahmen adressiert“, erklärt PLUTA-Sanierungsexperte Willrodt. Im Sanierungsteam arbeitet außerdem Rechtsanwalt Stefan Riegger. Gemeinsam mit der Geschäftsführung hat das Team bereits wichtige Gespräche mit Geschäftspartnern geführt, die positiv verlaufen sind. Auch die Mitarbeiter sind motiviert an Bord und unterstützen den Sanierungsprozess.
Konkret plant das Unternehmen unter anderem eine strategische Fokussierung des Dienstleistungsportfolios, die Einstellung unrentabler Business Units, die Optimierung interner Strukturen sowie eine enge Begleitung der Bestandskunden zur Stabilisierung der Ertragslage. Gleichzeitig werden wichtige zukunftsweisende Investitionen, so zum Beispiel im Kontext der Entwicklung digitaler Trainingsformate, weitergeführt. Außerdem werden die Verantwortlichen einen Investorenprozess starten, um einen finanzstarken Partner für die Zukunft zu gewinnen.
Auch der vorläufige Sachwalter bestätigt die positive Ausgangslage. Dr. Max Liebig erklärt:
„Die Voraussetzungen für das Eigenverwaltungsverfahren sind erfüllt. Das Unternehmen zeigt ein hohes Maß an Transparenz und klare Umsetzungsbereitschaft. Ich werde den Sanierungsprozess im Interesse der Gläubiger begleiten.“
Gehälter der Mitarbeiter gesichert
Die Gehälter der Beschäftigten sind für die Dauer des vorläufigen Verfahrens über das Insolvenzgeld abgesichert. Die Belegschaft wurde bereits informiert. Die Gespräche mit wichtigen Kunden und Partnern wurden aufgenommen und verlaufen konstruktiv. Alle Kunden unterstützen bislang den Prozess und führen die Projekte trotz Antragstellung fort.
„Im Mittelpunkt jeder Veränderung steht der Mensch.“ Nach diesem Leitsatz beraten, managen und trainieren die Mitarbeiter bei der Tiba Transformation Group mit Hauptsitz in München seit über 35 Jahren. Sie sind dabei Partner für die operative Umsetzung von Transformationsprojekten durch den Einsatz ihrer Kernkompetenzen in den Bereichen Projektmanagement, Change Management, Prozessmanagement und Organisationsmanagement. Dabei stehen Effizienz und Zielerreichung im Vordergrund bei gleichzeitiger Wahrung und Förderung wertschätzender Kommunikation während der Umsetzung von Transformationen.
Von der Antragstellung nicht betroffen sind die Tochtergesellschaften Tiba Technologieberatung GmbH, Tiba Projektservice GmbH, Tiba Schweiz GmbH und Tiba S.L. mit Sitz in Spanien. In der Summe sind in der Tiba-Gruppe derzeit rund 150 Mitarbeiter beschäftigt.
Über PLUTA:
PLUTA hilft Unternehmen in rechtlich und wirtschaftlich herausfordernden Situationen. Wir unterstützen Unternehmen bei der Restrukturierung, bei Transaktionen sowie bei der Sanierung und Fortführung in Krisen oder Insolvenzsituationen. Bei Bedarf übernehmen PLUTA-Sanierungsexperten dabei auch Führungsfunktionen in Unternehmen. Seit Gründung 1982 ist PLUTA stetig gewachsen und beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter in Deutschland, Spanien und Italien. Mehr als 290 Kaufleute, Betriebswirte, Rechtsanwälte, Wirtschaftsjuristen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Ökonomen, Bankfachwirte, Buchhalter, Ingenieure und Fachkräfte für Insolvenzverwaltung, darunter viele mit Mehrfachqualifikationen, sorgen für praktikable, wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. PLUTA gehört zur Spitzengruppe der Restrukturierungsgesellschaften, was Rankings und Auszeichnungen von INDat, JUVE, The Legal 500, Who’s Who Legal, brandeins, Wirtschaftswoche und Focus belegen. Weitere Informationen unter www.pluta.net
Über LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung:
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland. Zu den bekanntesten Insolvenzverfahren von Dr. rer. pol. Max Liebig gehören die Alfons Schuhbeck Unternehmensgruppe im Jahr 2021, der Profifußball Verein Türkgücü München im Jahr 2022 und die Who’s Perfect-Unternehmensgruppe im Jahr 2023.
Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.
Pressekontakt:
relatio PR
Patrick Sutter / Vanessa Herzog
Tel: 089-210257-0
Mail: presse@relatio-pr.de
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02. Apr. 2025
Wohnmobilanbieter FreewayCamper stellt Insolvenzantrag
Wohnmobilanbieter FreewayCamper stellt Insolvenzantrag
- Vorläufiger Insolvenzverwalter verschafft sich einen Überblick über die Situation
- Anhaltende Absatzschwäche für gebrauchte Reisemobile sowie allgemeine Kundenzurückhalten führten in die Krise
07. März 2025. Die Krise in der Branche der Wohnmobilanbieter hat nun einen weiteren Wettbewerber getroffen. Die in München ansässige FreewayCamper GmbH (FWC) hat aufgrund finanzieller Schwierigkeiten einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt. Das Amtsgericht hat Dipl. Kfm. Dr. Max Liebig von der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung aus München mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt und ihn anschließend zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. FWC, ein führender Anbieter in der Vermietung von Wohnmobilen und Campern in Deutschland, bietet über eine eigene Plattform neben der Vermietung auch den Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen an. Mit einer Flotte von rund 700 Fahrzeugen und einem deutschlandweiten Franchisepartner-Konzept gehört das Unternehmen zu den größeren Anbietern auf dem deutschen Reisemobilmarkt.
Löhne und Gehälter über Insolvenzgeld gesichert: Die derzeit rund 30 Beschäftigten von FWC wurden von der Geschäftsführung und dem vorläufigen Insolvenzverwalter über den Insolvenzantrag und die weitere Entwicklung informiert. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind von Februar bis April 2025 durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert. Geschäftsführer Lukáš Janoušek betont: „Wir haben ein starkes Team, das trotz der schwierigen Situation in der Reisemobilbranche zu unserem Unternehmen steht. Wir glauben fest an eine Zukunftslösung und haben eine starke Marke, die wir gemeinsam mit unseren Partnern erhalten und weiter entwickeln wollen.“
Gründe für die Insolvenz: Der Markt für Wohnmobile befindet sich derzeit in einer tiefen Krise. Während der Corona-Pandemie stieg das Interesse nach Wohnmobilen stark an. In Folge dessen hatten viele Reisemobilanbieter ihre Bestände teils erheblich aufgestockt. Als die Nachfrage anschließend einbrach, saßen die Wohnmobilanbieter auf hohen Fahrzeugbeständen, während die Finanzierungskosten bei gestiegenen Zinsen weiter bedient werden mussten.
Hinzu kam, dass die Nachfrage nach Reisemobilen in den Wintermonaten ohnehin gering ist. Zudem hatten Kunden in der Vergangenheit ihre Reisen für das Frühjahr oder den Sommer bereits in den Wintermonaten vorgebucht. Dieses Kundenverhalten hat sich inzwischen komplett verändert, da Kunden immer häufiger dazu übergegangen sind, erst kurz vor ihrem Urlaub ‚Last-Minute-Buchungen‘ vorzunehmen.
Letztlich haben die Finanzierungskosten des hohen Fahrzeugbestands, das veränderte Buchungsverhalten, die saisonbedingte Kundenzurückhaltung und der durch das Überangebot von Campingfahrzeugen bedingte Preisverfall bei den Verkaufsfahrzeugen zu einer finanziellen Schieflage bei FWC und schließlich zum Insolvenzantrag geführt.
Zukunftsperspektiven für FWC: „Auch wenn es Schwankungen am Markt gibt, hoffe ich, dass sich eine Sanierungschance für FreewayCamper ergibt, denn der langfristige Trend des Reisemobilmarktes zeigt nach oben“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig. FWC verfügt über ein starkes Franchise-Konzept, ein breites Produktangebot an verschiedenen Reisemobilen und Zusatzleistungen mit einer sehr hohen Customer Experience. Der Wohnmobilanbieter verfügt zudem über eine grundsätzlich stabile Kundenbasis und eine attraktive Marke. In Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung werden derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Ziel ist es, das Unternehmen entweder durch eine Sanierung oder einen Verkauf an neue Eigentümer nachhaltig zu sichern und einen Neustart zu ermöglichen.
Derzeit keine neuen Buchungen und Verkäufe von Reisemobilen möglich: Vorläufig können aus rechtlichen Gründen keine neuen Buchungsanfragen angenommen werden, bis eine nachhaltige Lösung für die Zukunft gefunden ist. Der vorläufige Insolvenzverwalter und die Geschäftsführung von FWC arbeiten unter Hochdruck an einer praktikablen Lösung, so bald wie möglich neue Buchungen sicher durchzuführen.
Verkäufe von Reisemobilen sind derzeit leider bis auf weiteres ausgesetzt. Auch hierzu wird zeitnah nach einer Lösung gesucht. Rückzahlungen von Kautionen, die bis zum 27.02.2025, dem Tag der Insolvenzantragstellung, gezahlt wurden, sind aus insolvenzrechtlichen Gründen ebenfalls nicht möglich.
Alle Kunden und Geschäftspartner, die noch Forderungen gegen FWC haben, werden nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das weitere Vorgehen vom Insolvenzverwalter informiert. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird voraussichtlich Anfang Mai 2025 gerechnet.
Über FWC – FreewayCamper GmbH: FreewayCamper ist ein im Jahr 2019 gegründetes Unternehmen mit Sitz in München, das sich auf die Vermietung von Campern und Wohnmobilen spezialisiert hat. Mit einer großen Auswahl an Fahrzeugen an über 50 Standorten, insbesondere in Deutschland und Italien, bietet FreewayCamper das perfekte Angebot für Familien, Freunde, Paare und Alleinreisende – auch mit Hund. Die Fahrzeuge sind hochwertig, jung und bereits mit grundlegender Campingausrüstung ausgestattet; zusätzliche Extras und Services können individuell hinzugebucht werden. Das Unternehmen verfolgt die Vision, die führende Buchungsplattform für außergewöhnliche Campingerlebnisse in Europa zu werden, und treibt auch die Digitalisierung des Campingmarktes voran, indem es traditionelle Reisemobilvermieter als Partner in ein neues digitales Umfeld integriert.
Ansprechpartner für die Medien
Pietro Nuvoloni
dictum media gmbh
Zollstockgürtel 63 | 50969 Köln
Telefon: +49 – 221 – 39 760 670
nuvoloni@dictum-media.de
www.dictum-media.de
Kontakt für Kundenanfragen
info@freeway-camper.com
PRESSEMITTEILUNG
22. Aug. 2024
St. Josephs-Verein e.V. – Übertragung
Einrichtungen des St. Josefs-Vereins werden durch die Stiftung VFS Vielfalt.Fördern.Stiften übernommen
- Zwei gemeinnützige Tochtergesellschaften der Stiftung VFS Vielfalt.Fördern.Stiften übernehmen den operativen Betrieb der Kita, der Heilpädagogischen Tagesstätte und des Kinderheims
- Alle Mitarbeitenden werden übernommen, alle Betreuungsplätze bleiben bestehen
- Bieterprozess für die Immobilien des Vereins läuft
Der Insolvenzverwalter des St. Josefs-Vereins, Dr. Max Liebig aus der gleichnamigen Kanzlei, hat gute Nachrichten sowohl für die über 170 Kinder und Jugendlichen, die in den Einrichtungen des Vereins betreut werden, als auch für die Eltern und nahezu 100 Mitarbeitenden: Nach intensiven Bemühungen während des bisherigen, von vielen großen Herausforderungen geprägten Insolvenzverfahrens ist es gelungen, den Betrieb in allen Einrichtungen für die Zukunft zu sichern.
Zum 1. September übernimmt die „servusKiDS gGmbH“ den operativen Geschäftsbetrieb des Hauses für Kinder sowie der Heilpädagogischen Tagesstätte und die „Gesellschaft für Soziale Arbeit. München gGmbH“ den des Heilpädagogischen Kinder- und Jugendheims inkl. dessen Außenstelle in Purk. Beide Übernehmer sind gemeinnützige Gesellschaften der Stiftung VFS, die als unabhängiger sozialer Dienstleister für Kinder, Jugendliche und Familien im Großraum München tätig ist.
Damit bleiben auch über Ende August hinaus alle Betreuungsplätze des St. JosefsVereins bestehen. Außerdem werden alle Mitarbeiter übernommen. Darüber hinaus hat der Insolvenzverwalter durch den Abschluss von langfristigen Mietverträgen mit den neuen Trägern sichergestellt, dass trotz der im Insolvenzverfahren anstehenden Veräußerung der Vereinsimmobilien der Verbleib der Einrichtungen in den gewohnten Flächen gewährleistet bleibt. Die Mietverträge werden von einem zukünftigen Eigentümer übernommen.
Im Mittelpunkt der Suche nach einem neuen Betreiber, ebenso wie bei der Suche nach einem Erwerber für die Immobilien des Vereins, stand für den Insolvenzverwalter stets, die Betreuungsplätze für die Kinder und Jugendlichen in 1 ihrer gewohnten Umgebung zu erhalten. „Für mich war es wichtig, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, auch wenn wir aus insolvenzrechtlicher Sicht damit den schwierigeren Weg gewählt haben. Heute bin ich sehr froh, dass sich eine tragfähige Lösung gefunden hat und vor allem, dass die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Dazu hat auch das große Engagement aller Mitarbeitenden in den Kinder- und Jugendlichen-Einrichtungen während der vergangenen Monate beigetragen“, sagt Dr. Max Liebig.
Nach der erfolgreichen Übertragung der operativen Einheiten des St. Josefs-Vereins an die Stiftung VFS zum 1. September 2024 liegt nunmehr im Insolvenzverfahren der weitere Fokus auf dem Abschluss der Verwertung der Vereins-Immobilien in München-Haidhausen.
Erklärtes Ziel der Stiftung VFS ist ein langfristiges Engagement: „Wir stehen für die dauerhafte Fortführung der bestehenden Einrichtungen und werden uns mit ganzem Herzen für ein wertschätzendes und verlässliches soziales Miteinander in Haidhausen engagieren“, sagt Stiftungsvorstand Johannes Seiser den Menschen im Stadtteil fest zu.
München, 22. August 2024
Pressekontakt für den Insolvenzverwalter:
Schellenberg & Kirchberg
Cord Schellenberg
presse@schellenberg-kirchberg-pr.de
PRESSEMITTEILUNG
19. Aug. 2024
RexXSPI GmbH
Solaranlagenbetreiber über Insolvenzplan saniert Verkauf von RexXSPI an FinanzDesk Solar Management
Mit dem Verkauf von über 4.000 Solaranlagen und den dazugehörigen Mietverträgen an die FinanzDesk Solar Management GmbH endet nach vier Jahren das Insolvenzverfahren des Solaranlagenvermieters RexXSPI (vormals MEP Solar Miet & Service III). Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig aus der gleichnamigen Kanzlei hatte dazu in Zusammenarbeit mit Deloitte ein organisiertes Bieterverfahren initiiert. Die Verträge mit den über das Bundesgebiet verteilten Mietern der Solardachanlagen werden im Zuge der Übernahme nahtlos fortgesetzt.
„Für die überwiegende Zahl der Mieter der Solaranlagen haben wir damit eine gute Lösung gefunden, denn sie konnten ihre Anlagen über den gesamten Zeitraum des Verfahrens weiternutzen. Mit FinanzDesk übernimmt nun ein erfahrener neuer Eigentümer“, sagt Dr. Max Liebig. Den Betrieb von RexXSPI hat er seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vor vier Jahren fortgeführt und das Unternehmen über einen Insolvenzplan saniert.
Bereits 2020 holte der Insolvenzverwalter die FinanzDesk Gruppe als Servicedienstleister für die finanzielle und technische Reorganisation an Bord. FinanzDesk hat die vollständige Verwaltung der Mietverträge, die Kommunikation mit den Mietern, den monatlichen Mieteinzug und fälligen Wartungen sowie alle sonstigen technischen Anliegen zu den Solarstromanlagen übernommen und besitzt so bereits umfangreiches Know-how über das nun erworbene Solar-Portfolio.
Nach Bestätigung des Insolvenzplans wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen der RexXSPI in Kürze aufgehoben.
München, 19. August 2024
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PRESSEMITTEILUNG
09. Jan. 2024
PHILON Restaurant GmbH
Münchner Traditions-Wirtshäuser Atzinger und Alter Simpl Dr. Max Liebig zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Philon Restaurant GmbH bestellt
Die Geschäftsführung der Philon Restaurant GmbH hat im Dezember 2023 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Die Gesellschaft betreibt zwei bekannte Traditions-Wirtshäuser in der Maxvorstadt: Atzinger und Alter Simpl. Beide Betriebe zusammen beschäftigen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Amtsgericht München hat Diplom-Kaufmann Dr. Max Liebig, Gründer der Münchner Kanzlei Liebig Insolvenzverwaltung Restrukturierung, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Hintergrund des Insolvenzantrags soll nach Angaben der Geschäftsführung sein, dass sich die Betriebe zuletzt nicht mehr kostendeckend führen ließen.
Der vorläufige Insolvenzverwalter wird sich kurzfristig einen Überblick über die Lage des Unternehmens und der beiden Gaststätten verschaffen, deren Geschichte 100 Jahre Gastronomie in der Münchner Innenstadt repräsentiert. Anschließend wird er die weiteren Schritte und insbesondere die Chancen einer Sanierung prüfen. Zurzeit sind das Atzinger und der Alte Simpl nicht geöffnet.
www.atzingermuenchen.de
www.altersimpl.de
Pressekontakt des vorläufigen Insolvenzverwalters
Cord Schellenberg
Schellenberg & Kirchberg PR
Telefon 040 – 593 50 500
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