Panoramaansicht von München mit markanten Wahrzeichen wie der Frauenkirche mit ihren Zwiebeltürmen, dem Neuen Rathaus und der Alten Peter Kirche. Die Skyline zeigt eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, mit einem klaren Himmel im Hintergrund. Im Vordergrund ist eine grüne Baumlandschaft zu sehen.

PRESSEMITTEILUNG

28. Apr. 2023

La Nuova Casa GmbH & Co. KG (Who’s Perfect)

Who‘s Perfect startet Sanierung in Eigenverwaltung

München, den 28.04.2023, Die La Nuova Casa GmbH & Co. KG und die LNC Markenrechte GmbH & Co. KG (LNC-Gruppe), die unter der Marke Who’s Perfect hochwertige italienische Möbel vertreiben, führen eine Sanierung in Eigenverwaltung durch. Die Eigenverwaltung wird begleitet von der Kanzlei Brinkmann & Partner, als Sanierungsgeneralbevollmächtigter soll Rechtsanwalt Christoph Enkler den Geschäftsführer und Gründer im Verfahren begleiten. Diplom-Kaufmann Dr. Max Liebig wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

Der mit einem bundesweiten Filialnetz agierende Möbelhändler soll uneingeschränkt fortgeführt werden. Ein bereits begonnener Sanierungsplan soll nunmehr noch effizienter durchgeführt werden. Ziel der Eigenverwaltung ist es, das Familienunternehmen zu erhalten und einen Transaktionsprozess durchzuführen.

Die noch immer andauernden Folgen der Corona-Pandemie, die steigende Inflation, Verzögerungen bei den Lieferketten und der Ukraine-Krieg haben das Konsumverhalten der Kunden stark verändert, die Umsätze der Händler sind eingebrochen. Wie der gesamte Handel stand und steht auch Who‘s Perfect vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und hatte deshalb bereits erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet.

Damit die Sanierung in Eigenverwaltung erfolgreich sein kann, werden alle Geschäftspartner eingebunden. Absolute Offenheit gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern ist ebenso unerlässlich wie die konsequente Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen. Die Löhne und Gehälter der rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld abgesichert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im Rahmen einer Versammlung über die aktuelle Lage informiert.

 

Pressekontakt:

Cord Schellenberg
Schellenberg & Kirchberg PR
presse@schellenberg-kirchberg-pr.de

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PRESSEMITTEILUNG

24. Apr. 2023

bikesale solutions GmbH

Verkaufsprozess der insolventen Bikesale Solutions gestartet

Der Rad-Refurbisher und -Händler Bikesale Solutions GmbH hat am 29. März 2023 beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Max Liebig von der gleichnamigen Kanzlei Liebig Insolvenzverwaltung bestellt. Das Münchner Unternehmen sucht nun einen Investor, um die Zukunftschancen im boomenden Markt für E-Bikes zu nutzen. Für den internationalen Verkaufsprozess wurde das Münchner M&A-Beratungsunternehmen Falkensteg beauftragt. Der Geschäftsbetrieb umfasst 42 Beschäftigte, eine selbstentwickelte IT-Plattform, optimiertes Refurbishment sowie ein starkes Logistiknetzwerk.

Bikesale Solutions kauft, überholt und verkauft gebrauchte und neue E-Bikes sowie Fahrräder aller bekannten Marken und Hersteller. Vorrangig übernimmt das Münchner Start-up Gebrauchträder aus dem Fahrrad-Leasing-Bereich und bereitet sie für den Sekundärmarkt auf. Die rund ein bis drei Jahre alten Leasing-Rückläufer werden bei Bikesale Solutions professionell mechanisch aufbereitet und anschließend über den eigenen Onlineshop sowie einen Outletstore vertrieben. Im eigenen Logistikzentrum im Raum München stehen mehr als 500 Bikes zur Probefahrt und zum Verkauf bereit.

Dr. Liebig sieht in dem Verkaufsprozess eine vielversprechende Chance für die Fortführung des Unternehmens: „Der starke Trend zu generalüberholten Produkten macht auch vor dem Fahrradmarkt nicht halt. Die Absatzmengen für gebrauchte Fahrräder steigen kontinuierlich. Das Wachstumspotenzial ist enorm. Deshalb suchen wir zusammen mit der Geschäftsführung einen Investor, der die weitere Expansion finanziert.“

Treiber des Booms ist der deutsche E-Bike-Markt. Mit einem Anteil von 38 Prozent ist er der größte Markt in Europa. Allein im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 2,2 Millionen E-Bikes verkauft. „Bikesale hat bereits eine optimale Marktposition erreicht. Zudem hat das Unternehmen eine Infrastruktur entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Einkauf über das Refurbishment sowie Logistik bis hin zum Online- und stationären Verkauf aufgebaut. Der Markt für Gebrauchträder ist eine bisher ungenutzte Chance“, so M&A-Experte Jonas Eckhardt. Professionelle Handelsplattformen im Segment der aufgearbeiteten Fahrräder bedienen derzeit nur 5 Prozent des Marktes. Gebrauchte Fahrräder werden vor allem über EbayKleinanzeigen verkauft. Neben Falkensteg-Partner Eckhardt unterstützen Florian Weingärtner (Director) und Christopher Pfaffinger ( Analyst) den Verkaufsprozess.

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PRESSEMITTEILUNG

22. Okt. 2022

WeFrame AG

Successful sale of weframe completed

weframe AG, an enterprise tech startup firm based out of Munich, Germany, has been successfully transferred to a strategic buyer by the insolvency administrator Dr. Max Liebig. FalkenSteg has advised on the sale process.

The company has been developing effective collaboration tools to drive efficiency and improve collaboration whenever people meet simultaneously, but not necessarily in the same place. This is of particular importance as innovation has suffered in a new two-dimensional world of conferencing via Teams, Zoom, Google Meet etc. weframe’s solution is geared to fix that via its self-developed 360° hardware, software, and methodology solution. The company is offering its meeting platform to B2B customers on a subscription basis called „Collaboration-as-aService“.

Faced with headwinds from multiple lockdowns in connection with COVID-19, weframe experienced higher-than-expected liquidity requirements. The company had filed for insolvency on May 10th, 2022, as additional funds necessary to resume operations and further growth could not be secured at short notice.

The announced insolvency administrator Dr. Max Liebig from Liebig Insolvenzverwaltung initiated a M&A process lead by FalkenSteg, to seek out international interest in acquiring an established enterprise collaboration tech company.

In a short and intensive M&A process, a group company of the TQ Group prevailed as the successful buyer. Assets have been transferred within an Asset Deal transaction structure typical for insolvency procedures.

 

Insolvenzverwalter:

Dr. Max Liebig (Liebig Insolvenzverwaltung)
Fabian Vielsäcker (Liebig Insolvenzverwaltung)

M&A advisor:

Jonas Eckhardt (Falkensteg)
Sascha Dahlke (Falkensteg)

Buy-Side legal advisor:

Thomas Karg (Dr. Karg & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)

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PRESSEMITTEILUNG

04. Okt. 2022

Kuchentratsch GmbH

Der Omakuchen ist zurück Omas und Opas backen wieder Soziales Start-up Kuchentratsch wird von Münchner Traditionsbäckerei übernommen

München, 04.10.2022.Seit wenigen Wochen werden neueStellen für die soziale Backstube gesucht, jetzt ist es o ziell. Die Traditionsbäckerei Höflinger Müller übernimmt Kuchentratsch und baut die offene Backstube inklusive Café fertig aus. Kuchentratsch, bekannt aus der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen”, versendete deutschlandweit selbstgebackenen Kuchen von Omas und Opas. Am 18.07.2022 meldete das Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht München Insolvenz an. Nun geht es weiter für die fleißigen Bäckerinnen und Bäcker.

  • Die Traditionsbäckerei Höflinger Müller übernimmt das Start-up Kuchentratsch und führt geplante Umbaumaßnahmen zu Ende
  • Die beliebten Omakuchen gibt es ab sofort wieder im Onlineshop zum deutschlandweiten Kuchenversandund zurSelbstabholungan der Theresienhöhe 30
  • Auch dasKuchentratsch Caféstartet dort und ist Mo.- Fr. von 8:00 bis 18:00 Uhr und Sa. – So. von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet
  • Einige Filialen von Höflinger und Müller im Raum München verkaufen die Kuchen der Omas und Opas
  • Gesucht: Senior:innen, die Lust haben mit zu backenund zu packen

Kuchentratsch backt mit Höflinger Müller an der Seite weiter. Die Traditionsbäckerei mit über 140 Filialen in Süddeutschland besinnt sich auf ihre eigenen Wurzeln zurück und unterstützt mit jahrzehntelanger Erfahrung die 2014 gegründete soziale Backstube mit 50 backenden Omas und Opas.

Für Kuchentratsch bleibt alles wie geplant – die Eröffnung des Cafés, der Versandkuchen und natürlich auch die Bäckerinnen und Bäcker. Ab sofort können Kuchenliebhaber:innen Oma Irmgards beliebten Karottenkuchen und viele mehr an der Theresienhöhe 30 in gemütlicher Atmosphäre genießen. In der offenen Backstube werfen die Gäste einen Blick über die Schultern der Omas und Opas.

„Die Idee hinter Kuchentratsch ist unternehmerisch und sozial. Es ist für mich so viel mehr als nur ein Unternehmen, bei dem Kuchen gebacken werden. Bei Kuchentratsch geht es um Senior:innen, um das generationenübergreifende Miteinander. Ich freuemich sehr, dass diese Vision ab jetzt zusammen mit Höflinger Müller weitergeführt wird“, so GründerinKatharina Mayer.

FürFranz Höflinger, Geschäftsführer der HöflingerMüller GmbH und Sohn einer alteingesessenen Münchner Bäckerfamilie ist klar: „Kuchentratsch ist von der Idee bis zur Umsetzung ein herzerwärmendes Projekt. Die Omas und Opas in der Backstube sind einmalig und erinnern mich an meinen eigenen Opa, von dem ich das Bäckerhandwerk gelernt habe. Und die Omakuchen sind in unseren Filialen die perfekte Ergänzung!”

Das Café an der Theresienhöhe im Herzen Münchens ist für die Höflinger Müller GmbH ein ganz besonderes Projekt. Und es sollen noch mehr folgen: „Wir können uns auch vorstellen, weitere Standorte und Cafés in Top-Lagen zu eröffnen.“ so Höflinger.

Es gibt viele Veränderungen bei Kuchentratsch.OmaIrmgard, seit 7 Jahren dabei und Rezeptgeberin des berühmten Karottenkuchens ist sich aber sicher: “Ich habe in den Jahren bei Kuchentratsch schon Vieles erlebt – umso mehr freue ich mich jetzt, dass Franz Höflinger uns Omas und Opas die Möglichkeit gibt, so weiter zu backen wie bisher.“ Und es gibt viele Pläne: Kuchenversand, Cafebetrieb und natürlich leckere Weihnachtsplätzchen nach Omas Hausrezept.

 

Über Kuchentratsch:

Kuchentratsch ist eine sozialeBackstube aus München, bei dem Omas und Opas gemeinsam Kuchen backen.Die Senior:innen können hier neue Kontakte knüpfen, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen und sich etwas zur Rente dazu verdienen. Die selbstgebackenen Köstlichkeiten liefern die Lieferopas in ganz München aus, die Post sogar deutschlandweit. Seit der Gründung werden nicht nur jeweils in einer Woche rund 75 Kilo Mehl und Zucker sowie 1.000 Eier verbraucht, 700 Kuchen mit viel Liebe gebacken und 3.600 Minuten nebenbei vertrascht – Kuchentratsch ist zum Vorbild für viele soziale Ideen geworden.

Über Höflinger Müller:

Die Höflinger Müller GmbH isteiner der führenden Anbieter handwerklich hergestellter Backwaren in Bayern und verfügt in München, Oberbayern und Niederbayern über 140 Filialen der Marken Müller, Höflinger und The Brezn Concept Store. Viele dieser Filialen haben angrenzende Cafés mit einem umfangreichen Frühstücks- und Mittagsangebot.

Über den Insolvenzverwalter:

Diplom-Kaufmann Dr. rer.pol. Max Liebig gehört zu den meistbestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland. Sein Fokus liegt aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds auf der operativen Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. Als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der in Not geratenen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Dr. Liebig führt seine eigene Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung in München. Er ist für deutsche Insolvenzgerichte als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter tätig und begleitet Unternehmen in der Krise. Dabei ist es der Anspruch von Liebig und seinem Team, in jedem Insolvenzverfahren eine Chance für eine Sanierung zu finden und den Erhalt eines restrukturierungsfähigen Unternehmens in den Mittelpunkt aller Bemühungen zu stellen

 

Pressekontakt 

Höflinger Müller GmbH
Katharina Dietrich
Presse und Kommunikation
Tel.: 0176 15180054
Email: presse@kuchentratsch.com

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PRESSEMITTEILUNG

05. Sep. 2022

Xolution GmbH

Asiatisches Getränke und Lebensmittelunternehmen übernimmt den insolventen Deckel-Spezialisten Xolution GmbH

  • Übertragende Sanierung der Schuhbeck-Gruppe gelungen – Investorengruppe übernimmt Betriebe
  • Alle Aktivitäten werden in einer neuen Gesellschaft gebündelt
  • Rund 90 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Xolution GmbH mit Sitz in München, Deutschland, ist Technologieführer für wiederverschließbare, Dosen-Deckel. Die Wiederverschließbarkeit ist insbesondere interessant für große Dosen sowie alkoholische, und cannabishaltige Getränke. Der durch die Gesellschaft entwickelte wiederverschließbare Deckel ist umfassend patentiert und zudem mit nahezu allen Industrieprofilen kompatibel.

Nach dem Einwerben von Wachstumskapital in Höhe von insgesamt rund EUR 80 Mio. durch namhafte (strategische) Wachstumskapitalgeber, konnte die Kommerzialisierung des Produkts in den Jahren ab 2018 vorangetrieben werden. Nach kundenseitigen Projektverzögerungen aufgrund von COVID-19 wurde der Break-Even nicht wie geplant erreicht und das Unternehmen musste überraschend im April 2022 Insolvenzantrag stellen. Zum Insolvenzverwalter wurde Dr. Max Liebig bestellt.

Im Rahmen eines durch den Insolvenzverwalter initiierten strukturierten M&A-Prozesses wurden rund 100 ausgewählte, internationale Investoren durch das spezialisierte M&ABeratungshaus FalkenSteg angesprochen. Insbesondere bei US-amerikanischen, aber auch bei asiatischen Investoren stieß die Opportunität auf Interesse.

Im Ergebnis konnte nach einer intensiven Due Diligence und Vertragsverhandlungen eine Einigung mit einem koreanischen, strategischen Investor gefunden werden. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.

 

Insolvenzverwalter:

Dr. Max Liebig (Liebig Insolvenzverwaltung)
Fabian Vielsäcker (Liebig Insolvenzverwaltung)

Sell-Side legal advisor:

Dr. Jakob Pickartz (Dentons)
Franziska Nordmann (Dentons)

M&A advisor:

Jonas Eckhardt (Falkensteg)
Georg Verschuer (Falkensteg)
David de-las-Herras (Falkensteg)

Buy-Side legal advisor:

Dr. Stephan Kolmann (KJK Rechtsanwälte)
Benedikt Neumaier (KJK Rechtsanwälte)
Carl-Christian Kramer (KJK Rechtsanwälte)
Daniella Drasdo (KJK Rechtsanwälte)

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PRESSEMITTEILUNG

18. Juli 2022

Kuchentratsch GmbH

Kuchentratsch stellt Insolvenzantrag und sucht Investoren

Das in 2014 von Katharina Mayer gegründete Unternehmen Kuchentratsch GmbH hat am 18.07.2022 wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter hat das zuständige Amtsgericht Insolvenzgericht – München Herrn Dipl.-Kfm. Dr. Max Liebig aus der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung bestellt. Der vorläufige Verwalter wird sich zunächst einen Überblick über das Unternehmen verschaffen und die Fortführungsmöglichkeiten des Betriebs prüfen. Dabei sollen auch Gespräche mit in Frage kommenden Übernehmern geführt werden. Hierüber wurden am heutigen Vormittag die 80 Mitarbeiter*innen sowie die Geschäftspartner*innen informiert.

Die Kuchentratsch GmbH hat die Anschlussfinanzierung für dieses Jahr geplante und notwendige Investitionen nicht erfolgreich abschließen können, was zu einem Liquiditätsengpass geführt hat. Nunmehr werden im Rahmen des Insolvenzantragsverfahrens Investoren gesucht, die Interesse an der Übernahme des Geschäftsbetriebs haben.

„Die Ideen hinter Kuchentratsch sind unternehmerisch und sozial. Sie ermöglichen Rentner:innen ihr Wissen weiterzugeben, zur Rente etwa dazuzuverdienen sowie neue belastbare Kontakte, eine echte Gemeinschaft. In einer Zeit explodierender Preise ist dies noch viel wichtiger. Deshalb ist es mein Ziel, Kuchentratsch weiterzuführen. Kuchentratsch ist für mich so viel mehr, als nur ein Unternehmen, bei dem Kuchen gebacken werden. Bei Kuchentratsch geht es um Menschen um das generationenübergreifende Miteinander.“ teilte die Geschäftsführerin Frau Katharina Mayer mit.

 

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter:

Diplom-KaufmannDr. rer. pol. Max Liebig ist aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der Not leidenden Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

Über Kuchentratsch:

Kuchentratsch ist ein soziales Startup aus München, bei dem Omas und Opas gemeinsam Kuchen backen. In der Backstube können sie neue Kontakte knüpfen, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen und sich etwas zur Rente dazu verdienen. Die selbstgebackenen Köstlichkeiten liefern die Lieferopas in ganz München aus, DPD sogar deutschlandweit. Seit der Gründung werden nicht nur jeweils in einer Woche rund 75 Kilo Mehl und Zucker sowie 1.000 Eier verbraucht, 700 Kuchen mit viel Liebe gebacken und 3.600 Minuten nebenbei vertrascht– Kuchentratsch ist zum Vorbild für viele soziale Ideen geworden.

 

Pressekontakt

Kuchentratsch GmbH
Katharina Dietrich
Presse und Kommunikation
Email: presse@kuchentratsch.com 

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Panoramaansicht von München mit markanten Wahrzeichen wie der Frauenkirche mit ihren Zwiebeltürmen, dem Neuen Rathaus und der Alten Peter Kirche. Die Skyline zeigt eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, mit einem klaren Himmel im Hintergrund. Im Vordergrund ist eine grüne Baumlandschaft zu sehen.

PRESSEMITTEILUNG

16. Mai 2022

Xolution GmbH

Xolution sucht neuen Investor

  • Innovationsschmiede für wiederverschließbare Deckel soll verkauft werden
  • Mehr als EUR 70 Mio. in Gesellschafts- und Produktentwicklung investiert
  • Falkensteg mit M&A-Prozess beauftragt

München. 16. Mai 2022. Xolution stellt wiederverschließbare Deckel für Getränkedosen her. Bei einer Wachtumsrate von 5-10 Prozent und aktuell ca. 40 Mrd. US-Dollar Umsatz bietet der globale Getränkedosenmarkt ein enormes Potential. Obwohl das operative Geschäft von Xolution in 2022 einen signifikanten Turnaround gegenüber den Vorjahren zeigt, war das Münchner Start-Up aufgrund investiver Verpflichtungen gezwungen, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Xolution GmbH zu stellen. Das Amtsgericht München bestellte daraufhin den sanierungserfahrenen Diplom-Kaufmann Dr. Max Liebig zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Die Distressed M&A-Experten von Falkensteg wurden mit der internationalen Suche nach potenziellen Investoren beauftragt. Der Geschäftsbetrieb der Innovationsschmiede soll währenddessen weiterlaufen.

Xolution hat 2006 das XO-Verschlusssystem (XO-Relock) für Getränkedosen aus Aluminium oder Weissblech erfunden und immer wieder weiterentwickelt. Dabei wurden mehr als 70 Mio. Euro für die Produktentwicklung, umfassende Patentierung sowie den Aufbau des internationalen Geschäftsmodells investiert. Zum Gesellschafterkreis gehören u.a. der Venture Capital Arm von Nestlé. Anders als herkömmliche Getränkedosen, die nur einmal geöffnet werden können, verfügen XO-versiegelte Dosen über einen Öffnungsmechanismus, mit dem die Dose wiederverschließbar wird. Die innovativen XO-Deckel erlauben eine nahezu perfekte Integration in die bestehende Supply-Chain der Getränkebranche und bieten dem Konsument den gewohnten Frische-Zisch mit vollständig auslaufsicherer Wiederverschliessbarkeit. Xolution verfügt über Produktionslinien in der Tschechischen Republik mit einer Kapazität von jährlich rund 120 Mio. Deckeln sowie einem F&E-Standort in München. Abnehmer der Xolution GmbH sind Getränkemarken in Europa und Asien. Im starken nordamerikanischen Raum ist Xolution mit einer eigenen Gesellschaft Vor-Ort präsent.

„Wir werden jetzt eine breite und internationale Marktansprache vornehmen. Das XOVerschlusssystem eignet sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Getränkehersteller. Es kann ohne große Veränderungen auf die gängigen Abfüllanlagen und ohne wesentliche Investitionen verarbeitet werden. Dabei bietet es eine der besten Lösungen für den Wiederverschluss in der Getränkedosen-Industrie“, erklärt der Geschäftsführer der Xolution GmbH, Marc von Rettberg.

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig

Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig ist aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der Not leidenden Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

Über FalkenSteg

FalkenSteg berät Entscheider aus europäischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie internationalen Beteiligungsgesellschaften in den Bereichen Corporate Finance, Debt Advisory, Restrukturierung und Real Estate. Mit dem auf Sondersituationen ausgerichteten Beratungsansatz steht FalkenSteg für anerkannte Umsetzungskompetenz, operative Exzellenz und enge partnerschaftliche Beziehungen auf Augenhöhe. Der Beratungsspezialist begleitet Kunden bei ihrem Turnaround beginnend von Finanzierungsprojekten, Immobilienmanagement über Unternehmenstransaktion bis hin zur außergerichtlichen Sanierung oder Restrukturierung im Rahmen von Insolvenzverfahren.
Das FalkenSteg-Team ist bundesweit aufgestellt und besteht aus 45 Experten. Weitere Informationen finden Sie unter www.falkensteg.com

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PRESSEMITTEILUNG

12. Mai 2022

WeFrame AG – Official Announcement

Restructuring of Weframe AG

Munich, 12.05.2022 – Weframe AG, the manufacturer and supplier of collaboration technology, has filed for insolvency with the aim of restructuring and continuing the company. Dr. Max Liebig has been appointed as provisional insolvency administrator.

Designed to make cooperation in groups easier and more productive, the Munich-based company Weframe AG develops large multi-touch devices in combination with cloud based software. With Weframe technology, meetings and conferences can be held on site and connect participants hybrid across multiple locations. With this concept, Weframe has been very successful in placing its collaboration solution in hotels, conference centers and co-working spaces in Europe and the United States, where the technology is provided as a service for meeting guests.

With this expansion in the conference sector in mind, the company, which employs a total of over 100 people at its headquarters in Munich and internationally has come under increasing pressure in the wake of the Coronavirus pandemic. The subsequent spread of the Omikron variant, and the associated and continued restrictions in the MICE sector meant that the positive trend in usage and placements projections could not be maintained.  Despite increasing revenues of € 6 million (2020) and in access of  € 9 million (2021) with a total asset value of € 30 million, the financial requirements recently increased due to the growth course that has been implemented. As all of the shareholders were unable to agree to further financing requirements of the company, the board of directors took the decision to file for insolvency. The initiated insolvency proceedings that have now been filed will serve as an opportunity to restructure the company, and successfully implement the vision of better collaboration in meetings.

The objective is now, in consultation with the provisional insolvency administrator, Dr. Max Liebig, to examine the options for continuing the business and to implement an effective investor process. Initial negotiations to deliver this objective have already taken place. The forthcoming start of production of a new generation of devices and the conclusion of various contracts also offer the company good prospects for recovery, and thus a very good basis for the discussion currently being held with additional investors.

 

About the provisional insolvency administrator

Due to his background in business administration, Dipl. Kfm. Dr. Max Liebig is specialized in the operative continuation of companies in crisis situations. In his role as an insolvency administrator as well as a trustee, his task is to develop sustainable restructuring solutions in the interest of the creditors as a whole, and of the company in focus. He has established himself as one of the most frequently appointed insolvency administrators in Germany.

About Weframe

AG Weframe AG is a meeting room technology manufacturer and supplier based in Munich Freiham, Germany, focused exclusively on innovation in the digital collaboration meeting room space. A cloud-based collaboration platform, Weframe One offers everything that groups need for active participation in their meetings, and thus sets new standards for group collaboration. It is specially developed to make group work interactive, efficient and inspiring, and to make hybrid meetings as profitable as possible. Weframe One Sessionboards are 86″ 4K multi-touch screens. www.weframe.com

 

Enquiries to Weframe AG should be addressed directly to the following address:
e-Mail: muenchen@weframe.com

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PRESSEMITTEILUNG

WeFrame AG – Offizielle Mitteilung

Sanierung des Unternehmens Weframe AG

München, 12.05.2022 – Der Hersteller und Anbieter von Kollaborationstechnologie Weframe AG hat mit dem Ziel einer Sanierung und Fortführung des Unternehmens einen Insolvenzantrag gestellt. Als vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht Dipl.-Kfm. Dr. Max Liebig bestellt.

Um die Zusammenarbeit in Gruppen leichter und produktiver zu machen, entwickelt das Münchner Unternehmen Weframe AG große Multitouch-Geräte in Kombination mit Cloud-Software. Meetings und Tagungen können damit vor Ort und hybrid über mehrere Standorte sowie mit zugeschalteten Teilnehmern geführt werden. Mit diesem Konzept ist Weframe seit 2016 sehr erfolgreich in der Platzierung ihrer Kollaborationslösung in Hotels, Konferenzcentern und Co-Working-Spaces in Europa und den USA, wo die Technologie als Service für Tagungsgäste bereitgestellt ist.

Vor dem Hintergrund dieser Expansion im Tagungsbereich ist das Unternehmen, das an seinem Hauptsitz in München und international insgesamt rund 100 Mitarbeiter beschäftigt im Zuge der Corona-Pandemie zunehmend unter Druck geraten. Spätestens mit der Omikron-Variante und den damit verbundenen Einschränkungen in der MICE-Branche konnte der positive Trend in Nutzungszahlen und Platzierungen nicht aufrechterhalten werden. Trotz steigender Umsätze von € 6 Mio. (2020) und rund € 9 Mio. (2021) bei einer Bilanzsumme von rund € 30 Mio. erhöhte sich der Finanzbedarf aufgrund des eingeschlagenen Wachstumskurses zuletzt deutlich. Nachdem der Gesellschafterkreis sich über eine weitere Finanzierung des Start-Ups kurzfristig nicht mehr einigen konnte, sah sich der Vorstand veranlasst einen Insolvenzantrag zu stellen.

Das angestoßene Insolvenzverfahren soll dabei als Chance dienen, das Unternehmen zu sanieren und die Vision der besseren Zusammenarbeit in Meetings erfolgreich weiterzuverfolgen. Ziel ist es nun, in Abstimmung mit dem sanierungserfahrenen vorläufigen Insolvenzverwalter Dipl. Kfm. Dr. Max Liebig die Fortführungsmöglichkeiten zu prüfen und einen geordneten Investorenprozess durchzuführen. Erste Gespräche dazu haben bereits stattgefunden. Ein in Aussicht stehender Produktionsstart einer neuen Gerätegeneration sowie der Abschluss diverser Großkundenverträge bieten dem Unternehmen darüber hinaus gute Perspektiven für eine Gesundung und damit eine sehr gute Grundlage für die derzeit mit zusätzlichen Investoren geführten Gespräche.

 

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter

Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig ist aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der Not leidenden Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

Über Weframe AG

Die Weframe AG ist ein Meetingraum-Technologiehersteller und –anbieter mit Sitz in München-Freiham, der seine Innovationskraft dem Thema digitale Zusammenarbeit widmet. Die cloudbasierte Kollaborationsplattform Weframe One bietet alles, was Gruppen zur aktiven Zusammenarbeit benötigen und setzt damit neue Standards für Gruppenmeetings. Sie ist speziell für die Gruppenarbeit entwickelt, um diese interaktiv, effizient und inspirierend zu gestalten, sowie Hybrid-Meetings so gewinnbringend wie möglich durchzuführen. Weframe One wird von Gruppen im Raum interaktiv an 86″ 4K-Multitouch-Boards, den Weframe Sessionboards, genutzt. www.weframe.com

 

Anfragen an die Weframe AG sind an folgende Adresse zu richten:
E-Mail: muenchen@weframe.com

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PRESSEMITTEILUNG

26. Okt. 2021

Schuhbeck Gruppe

Dr. rer.pol. Max Liebig Insolvenzverwalter der Schuhbeck’s Partyservice GmbH & Co. KG, München; der Schuhbecks Am Platzl GmbH, München; der Schuhbecks Orlando GmbH, München; und der Schuhbecks Gewürze GmbH, München.

  • Übertragende Sanierung der Schuhbeck-Gruppe gelungen – Investorengruppe übernimmt Betriebe
  • Alle Aktivitäten werden in einer neuen Gesellschaft gebündelt
  • Rund 90 Arbeitsplätze bleiben erhalten

München, 26. Oktober 2021. Weniger als einen Monat nach Eröffnung der Insolvenzverfahren ist die übertragende Sanierung aller operativ agierenden Kerngesellschaften der Schuhbeck Gruppe gelungen. Wie Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig von der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter heute mitteilen konnte, übernimmt eine Investorengruppe die Betriebe zum 01. November 2021 und führt sie nahtlos fort. Alle Geschäftsaktivitäten werden dabei in einer einzigen neuen Gesellschaft, der Schuhbeck’ s Company GmbH, gebündelt. Damit bleiben zugleich rund 90 Arbeitsplätze erhalten

„Es ist ein großer Erfolg und Grund zur Freude für alle Beteiligten, dass es trotz der erschwerten Rahmenbedingungen nunmehr gelungen ist, eine Fortführungslösung zu finden. Denn noch immer kämpfen das Gastgewerbe und der Einzelhandel mit den Folgen der Corona-Pandemie. Nach intensiven Gesprächen mit Interessenten und potenziellen Investoren kristallisierte sich nunmehr eine Lösung heraus, die in Abstimmung mit den Gläubigern und Geschäftspartnern auch umgesetzt werden kann. Sie sieht vor, dass die Schuhbeck‘ s Company GmbH die vom Insolvenzverwalter bis zuletzt aufrecht erhaltenen Geschäftsaktivitäten übernimmt“, so Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig.

Die übertragende Sanierung umfasst die Aktivitäten der insolventen Schuhbeck’s Partyservice GmbH & Co. KG (Catering und Eventgastronomie), der Schuhbecks Am Platzl GmbH (betreibt die Gaststätte „Südtiroler Stubn“), der Schuhbecks Gewürze GmbH (betreibt drei Einzelhandelsgeschäfte in Regensburg, am Platzl in München und in Altötting sowie den Handel mit Gewürzen). Vom Übernehmer nicht fortgeführt wird der Betrieb der Schuhbecks Orlando GmbH mit der Gaststätte „Orlando“ in München.

„Voraussetzung für die nun gefundene Sanierungslösung ist die Einbeziehung von Herrn Schuhbeck durch die Übernehmerin in deren neues Konzept. Seine Person und seine Marke waren und sind auch in Zukunft Basis der geschäftlichen Aktivitäten der nun übertragenen Gesellschaften“, erläutert Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig. Damit haben auch die rund 90 Arbeitnehmer eine neue Perspektive.

Für die Schuhbeck’ s Partyservice GmbH & Co. KG, Schuhbecks Am Platzl GmbH, Schuhbecks Orlando GmbH und Schuhbecks Gewürze GmbH war jeweils Ende Juli Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt worden. Seitdem war es dem vom zuständigen Amtsgericht München bestellten Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig in engem Austausch mit den wesentlichen Beteiligten wie Kunden, Lieferanten und Vermietern gelungen, die Geschäftstätigkeiten aller operativ tätigen Kerngesellschaften aufrechtzuerhalten.

 

Weitere Informationen

Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig ist aufgrund seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der Not leidenden Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Ende 2017 schloss er sich der Kanzlei JAFFÉ Rechtsanwälte Insolvenzverwalter an, die seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den führenden Kanzleien in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht, insbesondere in komplexen und grenzüberschreitenden Verfahren in Deutschland zählt. Dr. Max Liebig gehört zu den meistbestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Medienkontakt für den vorläufigen Insolvenzverwalter:
Sebastian Brunner
Tel.: +49175/5604673
E-Mail: sebastian.brunner@brunner-communications.de

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