Autor: ep-admin
PRESSEMITTEILUNG
06. März 2026
Trägerwerk Soziale Dienste in Bayern gGmbH stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
Gestiegene Kosten und Schwierigkeiten qualifiziertes Pflegepersonal zu finden, haben die Arbeit der Trägerwerk Soziale Dienste in Bayern gGmbH (TWSD Bayern) in den vergangenen Monaten charakterisiert. Das gemeinnützige Unternehmen betreibt in Lamerdingen ein Wohnheim für Schwerbehinderte und in Oberornau ein geschlossenes Wohnheim für geriatrische und psychisch erkrankte Personen. Nun sah sich die Geschäftsführung gezwungen, beim Amtsgericht Kempten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Max Liebig aus der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung in München bestellt.
Vordringliches Ziel des Verfahrens ist es, die Betreuung der insgesamt 18 in Lamerdingen untergebrachten Patientinnen und Patienten sowie der weiteren 41 Patientinnen und Patienten in Oberornau dauerhaft sicherzustellen. Zusammen sind dort 92 Mitarbeitende beschäftigt, deren Lohn bis mindestens einschließlich April 2026 über das Insolvenzgeld gesichert ist.
„Wir betreiben am Standort Lamerdingen ein Wohnheim für Schwerbehinderte, das den Einsatz hochqualifizierten Pflegepersonals erfordert. In Oberornau führen wir ein geschlossenes Wohnheim für geriatrische und psychisch erkrankte Personen“, erläutert das Geschäftsführungsteam, Natascha Loherstorfer-Tipolt und Christoph Senezuk. „Leider mussten wir in den vergangenen Jahren unsere Aufnahmekapazitäten reduzieren, da es nicht mehr möglich war, ausreichend Pflegepersonal zu gewinnen. Die hierdurch wegfallenden Umsätze bei gleichzeitig steigenden Kosten, insbesondere durch die Inanspruchnahme von Leiharbeitskräften, haben letztlich den Insolvenzantrag notwendig gemacht.“
Derzeit wird mit Hochdruck zusammen mit den zuständigen Kostenträgern und involvierten Behörden nach einer Lösung gesucht. Ebenfalls wurde damit begonnen, nach möglichen neuen Trägern für die Einrichtungen zu suchen.
„Alle Beteiligten sind sich der besonderen Herausforderung bewusst, möglichst schnell eine sichere Perspektive für die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige zu schaffen“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig. „Der Pflegemarkt, gerade in dem Bereich in dem die TWSD Bayern tätig ist, sieht sich schon längere Zeit mit einem enormen wirtschaftlichen Druck und dem Mangel an Pflegekräften konfrontiert. Dennoch habe ich die Hoffnung, dass unter Einbindung aller Beteiligter eine Lösung im Interesse von Patienten und Mitarbeitern gefunden werden kann.“
Über das Unternehmen:
Die Trägerwerk Soziale Dienste Bayern gGmbH gehört als regionaler Standort zu einer Gruppe von sozialen Einrichtungen, die vorwiegend im Osten und Norden Deutschlands aktiv ist. Sie geht am Standort in Lamerdingen aus einem bereits 1981 gegründeten Verein hervor, der in der Pflege von behinderten Menschen aktiv war.
Über den vorläufigen Insolvenzverwalter:
LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten.
Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.
Pressekontakt für den vorläufigen Insolvenzverwalter:
Cord Schellenberg
Schellenberg & Kirchberg PR
presse@schellenberg-kirchberg-pr.de
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PRESSEMITTEILUNG
19. Feb. 2026
Salvia Gebäudetechnik übernimmt Kerngeschäft der insolventen Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH
Rund 301 Arbeitsplätze gesichert – Stärkung der Marktposition in Bayern
Eislingen/München, Februar 2026 – Die Salvia Gebäudetechnik hat am 16. Februar im Rahmen eines Asset Deals einen Kauf- und Übertragungsvertrag zur Übernahme des operativen Kerngeschäfts im Bereich Elektrotechnik der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH unterzeichnet. Die Transaktion erfolgt im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens des Unternehmens. Gegenstand der Übernahme ist ausschließlich das operative Kerngeschäft. Der Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur „Charge One“ ist nicht Bestandteil der Transaktion.
Claus Heinemann soll eigenständige operative Einheit bleiben
Mit der Übernahme werden rund 301 Arbeitsplätze (Stand Ende Januar 2026) gesichert und der Geschäftsbetrieb fortgeführt. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Diese wird bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. „Uns ist wichtig, dass Claus Heinemann auch künftig als eigenständige operative Einheit agiert. Die bestehende Führung bleibt verantwortlich, und wir schaffen eine stabile Struktur für die Mitarbeitenden innerhalb unserer Gruppe“, erklärt Dirk Jannausch, Geschäftsführer der Salvia Group. „Für unsere Kunden bedeutet die Übernahme Verlässlichkeit und Kontinuität. Gleichzeitig stärken wir unsere Marktposition in Bayern und erweitern unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Elektrotechnik“, betont Filippo Salvia, Gründer und Geschäftsführer der Salvia Group.
Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführ
„Wir freuen uns sehr, dass wir einen geeigneten Übernehmer für den Geschäftsbetrieb der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH gefunden haben. Damit ist die Grundlage für eine nachhaltige Fortführung des Unternehmens geschaffen“, so Dr. Max Liebig, Insolvenzverwalter der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH. „Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden sowie allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung diesen erfolgreichen Abschluss ermöglicht haben.“ Der Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführt. Kunden und Geschäftspartner profitieren weiterhin von ihren gewohnten Ansprechpartnern sowie von der zusätzlichen Stabilität und Leistungsfähigkeit innerhalb der Salvia Gruppe.
Zur Salvia Gebäudetechnik
Mit über 1.900 Mitarbeiter*innen zählt Salvia – als Teil der Eiffage Énergie Systèmes – zu den führenden Anbietern für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in Deutschland. Das Unternehmen verfügt über umfassende Erfahrung in Projekten unterschiedlichster Größenordnung. Der Hauptsitz befindet sich in Eislingen; mit insgesamt über 28 Standorten ist Salvia bundesweit vertreten. Als Full-Service- bzw. Komplettdienstleister deckt Salvia den gesamten technischen Lebenszyklus von Gebäuden ab – von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb. Mehr Informationen auf www.salvia-gebäudetechnik.de
Zur Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH
Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH mit Sitz in München ist ein traditionsreiches Unternehmen im Bereich Elektroanlagenbau. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Ausführung von Stark- und Schwachstromanlagen sowie Service- und Wartungsleistungen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Mehr Informationen auf www.heinemann-elektro.de
Zur LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig. Mehr Informationen auf https://inso-liebig.de
Pressekontakt:
Björn Kortwinkel
Salvia Management GmbH
Seewiesenstr. 12
73054 Eislingen
Telefon: +49 (173) 460 957 0 oder +49 (2861) 9420 – 177
E-Mail: bjoern.kortwinkel@salvia-gbt.com
PRESSEMITTEILUNG
03. Dez. 2025
Eigenverwaltung eingeleitet: Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH stellt sich bei laufendem Geschäftsbetrieb neu auf
Unterföhring, 28. November 2025. Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH, Spezialist in der Gebäudeautomation und -digitalisierung, hat beim zuständigen Amtsgericht in München einen Antrag auf ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren gestellt. Das Gericht hat diesem Antrag zugestimmt und den Weg für das Verfahren freigemacht. Als vorläufigen Sachwalter hat das Amtsgericht München Dr. Max Liebig von der Kanzlei Liebig Insolvenzverwaltung und Restrukturierung bestellt. Seine Aufgabe ist es nun zusammen mit seinem Team, den Sanierungskurs zu unterstützen und die Gläubigerinteressen zu wahren.
Die Eigenverwaltung soll genutzt werden, um die aktuelle Krisensituation zu bewältigen und das Unternehmen nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Hintergrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind vor allem die aktuelle konjunkturell bedingt herausfordernde Marktlage sowie die erheblichen Investitionen in den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes. Verzögerungen in diesem Bereich konnten nur schwer aufgefangen werden. Zudem hat sich der bereits angestoßene Verkaufsprozess für dieses Geschäftsfeld deutlich länger hingezogen als ursprünglich erwartet.
Im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens wird der Verkaufsprozess jetzt neu aufgesetzt, um finanzstarke Investoren zu gewinnen, die in das Unternehmen einsteigen und es weiterentwickeln wollen. Das Ziel ist es, eine langfristige Lösung zur Zukunftssicherung der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH zu finden.
Für die Steuerung des Verfahrens wurden drei neue Geschäftsführer berufen. Mit Dr. Georg Bernsau und Nadja Raiß übernehmen zwei restrukturierungserfahrene Rechtsanwälte die sanierungsrechtliche Begleitung und tragen dafür Sorge, dass sämtliche Möglichkeiten des Verfahrens im Sinne des Unternehmens genutzt werden. Ihre Kanzlei K&L Gates unterstützt die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH umfassend in allen rechtlichen Fragen. Ergänzend verantwortet mit Peter Krumhoff ein erfahrener Transformationsexperte und CRO die kaufmännische Leitung innerhalb der Geschäftsführung. Er kennt das Unternehmen bereits gut aus seiner bisherigen Funktion als Generalbevollmächtigter.
„Die Einleitung der vorläufigen Eigenverwaltung ist ein wichtiger Schritt, um die aktuelle Situation zu stabilisieren und das Unternehmen wieder auf einen zukunftsfähigen Kurs zu bringen. Unser Fokus liegt darauf, Claus Heinemann neu auszurichten“, sagt Rechtsanwalt Dr. Georg Bernsau, der bereits eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich bei ihren Sanierungsprozessen begleitet hat. Der Geschäftsbetrieb der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH wird uneingeschränkt fortgeführt. „Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir daran, das Unternehmen in eine stabile und nachhaltige Zukunft zu führen“, ergänzt Rechtsanwältin Nadja Raiß.
Sämtliche Mitarbeitenden wurden über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen informiert. Für die kommenden drei Monate erhalten sie Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit.
Weitere Informationen:
Die Claus Heinemann Elektronanlagen GmbH ist Teil der Heinemann Unternehmensgruppe, Spezialist in der Gebäudeautomation und -digitalisierung im Hochbau. Die Kompetenz liegt dabei auch im größeren Projektgeschäft wie beispielsweise die technische Gebäudeausrüstung von Sportarenen oder Flughafenterminals. Als zweiter Geschäftsbereich bietet die Unternehmensgruppe unter der Marke ChargeOne die Planung, Installation und den Betrieb von Elektromobilitätsladeinfrastruktur an. Beginnend mit einem regionalen Wirkungskreis im Großraum München entwickelte das Unternehmen durch gezielte Expansion bei verstärkter Konzentration auf seine Kernkompetenzen – Kundennähe und Qualität- auch größere Objekte auf bundesweiter und internationaler Ebene. Die Antragstellerin bietet passgenaue, durchdachte und nach höchsten Ansprüchen ausgeführte Lösungen für alle denkbaren Aufgaben im Bereich von Elektroinstallationen, Netzwerk- und Kommunikationslösungen, Haustechnik und intelligente Haussteuerung an. Claus Heinemann Elektronanlagen GmbH beschäftigt 365 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.
Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.
K & L Gates LLP
K&L Gates LLP ist eine der führenden internationalen Wirtschaftssozietäten. Die Kanzlei ist in den wichtigsten Regionen Europas, der USA, Asiens, Australiens sowie des Nahen Ostens präsent und lokal bestens vernetzt. Ein erfahrenes Team für Restrukturierungs- und Insolvenzrecht bietet umfassende Beratung auf dem Gebiet des Sanierungs-, Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Schwerpunkte sind außergerichtliche Sanierungen, Schutzschirmverfahren und Eigenverwaltungen.
Pressekontakt:
FELDMANN Kommunikationsberater
Thomas Feldmann
0178/8550496
feldmann@feldmann-kb.de
www.feldmann-kb.de