Panoramaansicht von München mit markanten Wahrzeichen wie der Frauenkirche mit ihren Zwiebeltürmen, dem Neuen Rathaus und der Alten Peter Kirche. Die Skyline zeigt eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, mit einem klaren Himmel im Hintergrund. Im Vordergrund ist eine grüne Baumlandschaft zu sehen.

PRESSEMITTEILUNG

09. Juni 2026

Perlon®-Gruppe: Investorenprozess erfolgreich abgeschlossen

Augsburg / Munderkingen, 08. Juni 2026.

  • Perlon®-Gruppe mit Produktionsstandorten in Deutschland, Polen und China im Rahmen einer globalen Investorenlösung erfolgreich übertragen.
  • Trotz tiefgreifender operativer Restrukturierungsmaßnahmen konnten fast 450 der knapp 510 Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden.
  • Die weltbekannte Traditionsmarke Perlon® bleibt als Unternehmensgruppe mit langfristiger Fortführungsperspektive erhalten.
  • Die Zukunft eines der weltweit führenden Hersteller von synthetischen Filamenten ist damit dauerhaft gesichert.

Die Zukunft eines der weltweit führenden Herstellers von synthetischen Filamenten ist gesichert. Nach intensiven Verhandlungen unter Federführung von SGP Schneider Geiwitz wurde in dem am 1. Oktober 2025 eröffneten gerichtlichen Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung der Perlon®-Gruppe ein wesentlicher Meilenstein erreicht. Mit Wirkung zum 3. Juni 2026 erfolgte der rechtliche Vollzug der Transaktion. Die Wuxi Yinda Nylon Co. Ltd., ein familiengeführtes Chemieunternehmen aus der Nähe von Shanghai, hat sich in einem weltweiten Investorenprozess erfolgreich gegen nationale und internationale Interessenten durchgesetzt. Der globale Investorenprozess wurde dabei von der M&A-Beratungsfirma Falkensteg gesteuert.

Die entsprechenden Kaufverträge wurden in enger Abstimmung mit den Gläubigerausschüssen und dem Sachwalter Dr. Max Liebig umgesetzt, sodass die operativen Gesellschaften der Gruppe in Deutschland, Polen und China nun in eine neue, finanziell unabhängige Eigentümerstruktur überführt sind. Rund 450 der insgesamt rund 510 Arbeitsplätze in den deutschen Werken der Gruppe konnten hierbei erhalten werden.

Uneingeschränkter Geschäftsbetrieb als Schlüssel zum Erfolg

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Rettung der Unternehmensgruppe war die außergewöhnliche Stabilität im operativen Bereich. Trotz des gerichtlichen Sanierungsverfahrens, das insgesamt sieben deutsche Gesellschaften der Gruppe mit den zentralen Standorten Bobingen, Munderkingen und Wald-Michelbach umfasste, liefen Produktion und Vertrieb in den Werken während der gesamten Monate des Eigenverwaltungsverfahrens ohne größere Einschränkungen und in der gewohnt hohen Qualität weiter. Dies sicherte das Vertrauen der weltweiten Kundenbasis und bot die notwendige Ruhe und Zeit für die Investorengespräche.

„Wir sind sehr froh und erleichtert, dass nach intensiven Verhandlungen eine langfristig tragfähige Lösung für die Perlon®-Betriebe in Deutschland, Polen und China gefunden werden konnte. Unser ganz besonderer Dank gilt dem Perlon-Management und der gesamten Belegschaft für die herausragende Loyalität und die exzellente Mitarbeit in dieser für alle spürbar schwierigen Phase der Insolvenz“, sagt Dr. Markus Mairgünther von SGP Schneider Geiwitz.

Sein Kollege Christian Plail ergänzt: „Es ist für die Region und die betroffenen Industrien von enormer Bedeutung, dass diese starke Marke im globalen Markt erhalten bleiben kann und die traditionsreichen Standorte dauerhaft bestehen bleiben. Mit dem gesamten Sanierungsprozess und dem erzielten Ergebnis sind wir sehr zufrieden.“ Die Restrukturierungsexperten Dr. Markus Mairgünther und Christian Plail haben als Generalhandlungsbevollmächtigte gemeinsam mit dem Managementteam um die Herren Becker, Peter und Lehmann die Sanierung während des gesamten Verfahrens operativ und strategisch gesteuert.

Ein Jahrhundert Innovationsgeschichte

Die Perlon®-Gruppe blickt auf eine tiefe historische Verankerung in der deutschen Textil- und Kunststoffindustrie zurück. Bereits vor mehr als 100 Jahren wurden am Standort Munderkingen Fasern für die Bürstenindustrie produziert. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Hersteller von synthetischen Filamenten für anspruchsvolle industrielle Anwendungen.

Zu den wichtigsten Kunden zählen internationale Unternehmen aus hochspezialisierten Schlüsselbranchen, insbesondere aus der Papierindustrie, der Bürsten- und Consumerindustrie sowie der dentalen Medizintechnik. Die Gruppe hatte zuletzt mit strukturellen Umbrüchen im europäischen Markt für Papiermaschinen-Bespannungen zu kämpfen, in dem die Auslastung innerhalb kürzester Zeit um rund 40 Prozent eingebrochen war, was zusammen mit massiven Energie- und Lohnkostensteigerungen den Restrukturierungsschritt unumgänglich machte.

Komplexe juristische Herausforderung im internationalen Umfeld

Die Käuferseite wurde federführend durch Dr. Jan Hückel, Partner am Düsseldorfer Standort der internationalen Großkanzlei Taylor Wessing, beraten. „Die Beratung der Transaktion war angesichts der verschiedenen Jurisdiktionen und der Verflechtung der sieben insolventen Gesellschaften mit den Auslandstöchtern in Polen und China eine interessante juristische Herausforderung. Dank dem konstruktiven Zusammenwirken sämtlicher an dem Deal Beteiligten hat sie zu dem erfolgreichen Ergebnis geführt“, meint Rechtsanwalt Dr. Hückel.

Langfristige Kontinuität und umfassende Zukunftsinvestitionen

Mit dem neuen Eigentümer wechselt Perlon® in eine Struktur mit dem Fokus auf operative Stabilität und Wachstum. Der Name Perlon® bleibt als weltweite Kernmarke und Identität der Gruppe unverändert bestehen. „Als neuer Gesellschafter stehen wir für langfristige Kontinuität, eine starke internationale Ausrichtung und weiteres profitables Wachstum. Wir setzen bei diesem Engagement klar auf gezielte Zukunftsinvestitionen – insbesondere in modernste Produktionstechnologie, exzellenten Service und eine noch tiefere Internationalisierung unserer Vertriebswege,“ sagt Lianwei Yin, Geschäftsführer der Wuxi Yinda Nylon Co. Ltd. Co-Geschäftsführer Xiaotao Xia erklärt die strategischen Leitlinien für die kommenden Jahre: „Perlon® wird seine Strukturen und operativen Prozesse künftig konsequent darauf ausrichten, unsere Kunden weltweit noch verlässlicher zu bedienen und die globale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.“

Durch den Vollzug der Kauf- und Übertragungsverträge wurde ein entscheidender Meilenstein in den Eigenverwaltungsverfahren erreicht. „Ich bin erfreut über diesen überaus positiven Ausgang des Investorenprozesses und die gefundene Zukunftslösung für die Traditionsgruppe. Die stets konstruktive, professionelle und lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten – von der Eigenverwaltung über den Gläubigerausschuss bis hin zur Käuferseite – war das tragende Fundament für diesen beachtlichen Sanierungserfolg im Interesse der Gläubiger“, betont auch der gerichtlich bestellte Sachwalter Dr. Max Liebig von der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung abschließend.

Über SGP Schneider Geiwitz

SGP Schneider Geiwitz unterstützt seit mehr als 40 Jahren Unternehmen. Mit rund 400 Mitarbeitern ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Ulm an 24 weiteren Standorten vertreten. Mit den Sparten Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung, Corporate Finance, Immobilienverwaltung sowie Restrukturierung deckt das Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot für Unternehmen ab.

SGP Schneider Geiwitz & Partner – Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte PartGmbB Ziegelländeweg 4 | 89077 Ulm | T +49 731 970 18-0 | F +49 731 970 18-660 ulm@schneidergeiwitz.de | www.schneidergeiwitz.de

 

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05. Mai 2026

Münchener Musik-Traditionshaus Hieber Lindberg im vorläufigen Insolvenzverfahren

Münchener Musik-Traditionshaus Hieber Lindberg im vorläufigen Insolvenzverfahren –
Geschäft in der Sonnenstraße bleibt wie gewohnt geöffnet

  • Münchener Traditionshaus stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
  • Ladengeschäft in der Sonnenstraße 19 bleibt geöffnet
  • Vorläufiger Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig will neuen Eigentümer finden

Von Gitarre und Schlagzeug, über Blas-, Streich- und Tasteninstrumente bis hin zu Synthesizern, DJ-Anlagen und Noten: Mit seinem umfangreichen Angebot ist das Musikhaus Hieber Lindberg nahe des Stachus eine feste Größe in München. Jetzt hat die Geschäftsführung einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht München gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde am 30. April 2026 Dr. Max Liebig aus der gleichnamigen Kanzlei bestellt.

Das Ladengeschäft von Hieber Lindberg in der Sonnenstraße 19 bleibt wie gewohnt geöffnet. Alle 44 Mitarbeitenden erhalten noch bis Ende Juni 2026 ihre Gehälter über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung und beraten Kunden weiterhin mit ihrer bekannten, persönlichen Expertise.

Zusammen mit seinem Team verschafft sich Dr. Max Liebig derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Situation des Traditionshauses. „Unser Ziel ist, einen Investor für diese musikalische Institution in München zu finden. Ein Geschäft wie dieses, mit seiner über 100-jährigen Geschichte, ist ein Leuchtturm für eine lebendige Innenstadt“, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter.

Wie bei vielen Unternehmen des stationären Einzelhandels haben sich auch bei Hieber Lindberg hohe Mietkosten auf das unternehmerische Ergebnis ausgewirkt, so dass die Instrumentenspezialisten erst im vergangenen Jahr in kleinere Geschäftsräume gezogen sind. Zudem kaufen viele Menschen auch nach der Pandemie im Internet ein, was sich nach wie vor auf die Kundenströme in den Innenstädten und damit oft auf alteingesessene Händler auswirkt. „Als Vollsortiment-Musikhaus bieten wir Musikern und Musikliebhabern die einmalige Möglichkeit, Instrumente direkt auszuprobieren und zu vergleichen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten mit ihrem Fachwissen die Kunden anhand ihrer individuellen Anforderungen und Wünsche“, betont Hieber-Lindberg-Geschäftsführerin und Mit-Gesellschafterin Corina Loib die Vorteile ihres Musikhauses.

Hieber Lindberg ist aus dem Zusammenschluss der Musikhäuser Hieber am Dom und Ernst Lindberg hervorgegangen. Die Historie des Fachhandelsunternehmens reicht bis ins Jahr 1884 zurück und zieht sich seither durch die Geschichte des Münchener Musikalienhandels.

München, 30. April 2026

Pressekontakt für den vorläufigen Insolvenzverwalter

Cord Schellenberg
Schellenberg & Kirchberg PR
presse@schellenberg-kirchberg-pr.de

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23. Apr. 2026

Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig verkauft ChargeOne mit 3.500 Ladepunkten an die CUBOS Holding und sichert alle 25 Arbeitsplätze

Der Insolvenzverwalter der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH, Dr. Max Liebig aus der gleichnamigen Kanzlei, hat den zur Münchner Heinemann Gruppe zugehörigen Geschäftsbereich Elektromobilität mit der Marke ChargeOne an das Wolfsburger Unternehmen CUBOS Holding verkauft. ChargeOne steht für die professionelle Bereitstellung von Elektro-Infrastruktur und Installation mit 3.500 E-Mobility-Ladepunkten. CUBOS kommt so auf insgesamt über 7.000 Ladepunkte bundesweit und baut damit seine Position als Anbieter flächendeckender Ladeinfrastruktur in Deutschland aus. Gleichzeitig stärkt das Wolfsburger Unternehmen seine Präsenz in Süddeutschland.

„Es ist uns gelungen, alle 25 Arbeitsplätze zu erhalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über eine große Expertise in der Planung, Installation und dem Betrieb von Ladeinfrastruktur. Ich bedanke mich bei dem gesamten ChargeOne Team für das während des laufenden Insolvenzverfahrens bewiesene Engagement, den Betrieb ganz im Sinne der Kunden und ihrer nachhaltigen Mobilität fortzuführen“, sagt Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig. Alle bestehenden Kundenverträge bleiben erhalten, der Betrieb der gesamten Ladeinfrastruktur im ChargeOne Netzwerk ist gesichert. ChargeOne-Kunden profitieren zusätzlich vom erweiterten Leistungsportfolio, automatisierter Abrechnung und optimierten Betriebsprozessen über die CUBOS-Plattform.

Nach dem erfolgreichen Verkauf des Betriebsteils Elektroinstallationen mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der Sanierungsprozess im Insolvenzverfahren der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH damit erfolgreich abgeschlossen.

München, 23. April 2026

Pressekontakt für den Insolvenzverwalter:
Schellenberg & Kirchberg PR
presse@schellenberg-kirchberg-pr.de

Pressekontakt CUBOS Holding:
Christopher Schulz
Head of Marketing

christopher.schulz@cubos.com

Über LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung

Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.

Über CUBOS
CUBOS ermöglicht bundesweit Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern, ihre Energieversorgung effizienter, nachhaltiger und unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz zu gestalten. Das 2018 in Wolfsburg gegründete Unternehmen entwickelt und produziert ganzheitliche Energielösungen mit Fokus auf intelligente Ladeinfrastruktur, Batteriespeicher und Photovoltaik. Mehr als 130 Mitarbeitende sorgen mit eigener Hardware, intelligenter Software und integrierter Sicherheits- und Schutztechnologie für volle Transparenz über Energieflüsse, optimiertes Lastmanagement und messbare Fortschritte bei der Dekarbonisierung.

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Panoramaansicht von München mit markanten Wahrzeichen wie der Frauenkirche mit ihren Zwiebeltürmen, dem Neuen Rathaus und der Alten Peter Kirche. Die Skyline zeigt eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, mit einem klaren Himmel im Hintergrund. Im Vordergrund ist eine grüne Baumlandschaft zu sehen.

PRESSEMITTEILUNG

06. März 2026

Trägerwerk Soziale Dienste in Bayern gGmbH stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Gestiegene Kosten und Schwierigkeiten qualifiziertes Pflegepersonal zu finden, haben die Arbeit der Trägerwerk Soziale Dienste in Bayern gGmbH (TWSD Bayern) in den vergangenen Monaten charakterisiert. Das gemeinnützige Unternehmen betreibt in Lamerdingen ein Wohnheim für Schwerbehinderte und in Oberornau ein geschlossenes Wohnheim für geriatrische und psychisch erkrankte Personen. Nun sah sich die Geschäftsführung gezwungen, beim Amtsgericht Kempten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Max Liebig aus der Kanzlei LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung in München bestellt.

Vordringliches Ziel des Verfahrens ist es, die Betreuung der insgesamt 18 in Lamerdingen untergebrachten Patientinnen und Patienten sowie der weiteren 41 Patientinnen und Patienten in Oberornau dauerhaft sicherzustellen. Zusammen sind dort 92 Mitarbeitende beschäftigt, deren Lohn bis mindestens einschließlich April 2026 über das Insolvenzgeld gesichert ist.

Wir betreiben am Standort Lamerdingen ein Wohnheim für Schwerbehinderte, das den Einsatz hochqualifizierten Pflegepersonals erfordert. In Oberornau führen wir ein geschlossenes Wohnheim für geriatrische und psychisch erkrankte Personen“, erläutert das Geschäftsführungsteam, Natascha Loherstorfer-Tipolt und Christoph Senezuk. „Leider mussten wir in den vergangenen Jahren unsere Aufnahmekapazitäten reduzieren, da es nicht mehr möglich war, ausreichend Pflegepersonal zu gewinnen. Die hierdurch wegfallenden Umsätze bei gleichzeitig steigenden Kosten, insbesondere durch die Inanspruchnahme von Leiharbeitskräften, haben letztlich den Insolvenzantrag notwendig gemacht.“

Derzeit wird mit Hochdruck zusammen mit den zuständigen Kostenträgern und involvierten Behörden nach einer Lösung gesucht. Ebenfalls wurde damit begonnen, nach möglichen neuen Trägern für die Einrichtungen zu suchen.

Alle Beteiligten sind sich der besonderen Herausforderung bewusst, möglichst schnell eine sichere Perspektive für die Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige zu schaffen“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig. „Der Pflegemarkt, gerade in dem Bereich in dem die TWSD Bayern tätig ist, sieht sich schon längere Zeit mit einem enormen wirtschaftlichen Druck und dem Mangel an Pflegekräften konfrontiert. Dennoch habe ich die Hoffnung, dass unter Einbindung aller Beteiligter eine Lösung im Interesse von Patienten und Mitarbeitern gefunden werden kann.“

Über das Unternehmen:

Die Trägerwerk Soziale Dienste Bayern gGmbH gehört als regionaler Standort zu einer Gruppe von sozialen Einrichtungen, die vorwiegend im Osten und Norden Deutschlands aktiv ist. Sie geht am Standort in Lamerdingen aus einem bereits 1981 gegründeten Verein hervor, der in der Pflege von behinderten Menschen aktiv war.

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter:

LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung

Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten.

Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.

Pressekontakt für den vorläufigen Insolvenzverwalter:

Cord Schellenberg

Schellenberg & Kirchberg PR

presse@schellenberg-kirchberg-pr.de

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Panoramaansicht von München mit markanten Wahrzeichen wie der Frauenkirche mit ihren Zwiebeltürmen, dem Neuen Rathaus und der Alten Peter Kirche. Die Skyline zeigt eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, mit einem klaren Himmel im Hintergrund. Im Vordergrund ist eine grüne Baumlandschaft zu sehen.

PRESSEMITTEILUNG

19. Feb. 2026

Salvia Gebäudetechnik übernimmt Kerngeschäft der insolventen Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH

Rund 301 Arbeitsplätze gesichert – Stärkung der Marktposition in Bayern

Eislingen/München, Februar 2026 – Die Salvia Gebäudetechnik hat am 16. Februar im Rahmen eines Asset Deals einen Kauf- und Übertragungsvertrag zur Übernahme des operativen Kerngeschäfts im Bereich Elektrotechnik der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH unterzeichnet. Die Transaktion erfolgt im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens des Unternehmens. Gegenstand der Übernahme ist ausschließlich das operative Kerngeschäft. Der Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur „Charge One“ ist nicht Bestandteil der Transaktion.

Claus Heinemann soll eigenständige operative Einheit bleiben
Mit der Übernahme werden rund 301 Arbeitsplätze (Stand Ende Januar 2026) gesichert und der Geschäftsbetrieb fortgeführt. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Diese wird bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. „Uns ist wichtig, dass Claus Heinemann auch künftig als eigenständige operative Einheit agiert. Die bestehende Führung bleibt verantwortlich, und wir schaffen eine stabile Struktur für die Mitarbeitenden innerhalb unserer Gruppe“, erklärt Dirk Jannausch, Geschäftsführer der Salvia Group. „Für unsere Kunden bedeutet die Übernahme Verlässlichkeit und Kontinuität. Gleichzeitig stärken wir unsere Marktposition in Bayern und erweitern unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Elektrotechnik“, betont Filippo Salvia, Gründer und Geschäftsführer der Salvia Group.

Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführ
„Wir freuen uns sehr, dass wir einen geeigneten Übernehmer für den Geschäftsbetrieb der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH gefunden haben. Damit ist die Grundlage für eine nachhaltige Fortführung des Unternehmens geschaffen“, so Dr. Max Liebig, Insolvenzverwalter der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH. „Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden sowie allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung diesen erfolgreichen Abschluss ermöglicht haben.“ Der Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführt. Kunden und Geschäftspartner profitieren weiterhin von ihren gewohnten Ansprechpartnern sowie von der zusätzlichen Stabilität und Leistungsfähigkeit innerhalb der Salvia Gruppe.

Zur Salvia Gebäudetechnik
Mit über 1.900 Mitarbeiter*innen zählt Salvia – als Teil der Eiffage Énergie Systèmes – zu den führenden Anbietern für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in Deutschland. Das Unternehmen verfügt über umfassende Erfahrung in Projekten unterschiedlichster Größenordnung. Der Hauptsitz befindet sich in Eislingen; mit insgesamt über 28 Standorten ist Salvia bundesweit vertreten. Als Full-Service- bzw. Komplettdienstleister deckt Salvia den gesamten technischen Lebenszyklus von Gebäuden ab – von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb. Mehr Informationen auf www.salvia-gebäudetechnik.de

 Zur Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH
Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH mit Sitz in München ist ein traditionsreiches Unternehmen im Bereich Elektroanlagenbau. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Ausführung von Stark- und Schwachstromanlagen sowie Service- und Wartungsleistungen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Mehr Informationen auf www.heinemann-elektro.de

Zur LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung
Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig. Mehr Informationen auf https://inso-liebig.de

 

Pressekontakt:
Björn Kortwinkel
Salvia Management GmbH
Seewiesenstr. 12
73054 Eislingen

Telefon: +49 (173) 460 957 0   oder +49 (2861) 9420 – 177
E-Mail: bjoern.kortwinkel@salvia-gbt.com

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Panoramaansicht von München mit markanten Wahrzeichen wie der Frauenkirche mit ihren Zwiebeltürmen, dem Neuen Rathaus und der Alten Peter Kirche. Die Skyline zeigt eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden, mit einem klaren Himmel im Hintergrund. Im Vordergrund ist eine grüne Baumlandschaft zu sehen.

PRESSEMITTEILUNG

03. Dez. 2025

Eigenverwaltung eingeleitet: Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH stellt sich bei laufendem Geschäftsbetrieb neu auf

Unterföhring, 28. November 2025. Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH, Spezialist in der Gebäudeautomation und -digitalisierung, hat beim zuständigen Amtsgericht in München einen Antrag auf ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren gestellt. Das Gericht hat diesem Antrag zugestimmt und den Weg für das Verfahren freigemacht. Als vorläufigen Sachwalter hat das Amtsgericht München Dr. Max Liebig von der Kanzlei Liebig Insolvenzverwaltung und Restrukturierung bestellt. Seine Aufgabe ist es nun zusammen mit seinem Team, den Sanierungskurs zu unterstützen und die Gläubigerinteressen zu wahren.

Die Eigenverwaltung soll genutzt werden, um die aktuelle Krisensituation zu bewältigen und das Unternehmen nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Hintergrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind vor allem die aktuelle konjunkturell bedingt herausfordernde Marktlage sowie die erheblichen Investitionen in den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes. Verzögerungen in diesem Bereich konnten nur schwer aufgefangen werden. Zudem hat sich der bereits angestoßene Verkaufsprozess für dieses Geschäftsfeld deutlich länger hingezogen als ursprünglich erwartet.

Im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens wird der Verkaufsprozess jetzt neu aufgesetzt, um finanzstarke Investoren zu gewinnen, die in das Unternehmen einsteigen und es weiterentwickeln wollen. Das Ziel ist es, eine langfristige Lösung zur Zukunftssicherung der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH zu finden.

Für die Steuerung des Verfahrens wurden drei neue Geschäftsführer berufen. Mit Dr. Georg Bernsau und Nadja Raiß übernehmen zwei restrukturierungserfahrene Rechtsanwälte die sanierungsrechtliche Begleitung und tragen dafür Sorge, dass sämtliche Möglichkeiten des Verfahrens im Sinne des Unternehmens genutzt werden. Ihre Kanzlei K&L Gates unterstützt die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH umfassend in allen rechtlichen Fragen. Ergänzend verantwortet mit Peter Krumhoff ein erfahrener Transformationsexperte und CRO die kaufmännische Leitung innerhalb der Geschäftsführung. Er kennt das Unternehmen bereits gut aus seiner bisherigen Funktion als Generalbevollmächtigter.

„Die Einleitung der vorläufigen Eigenverwaltung ist ein wichtiger Schritt, um die aktuelle Situation zu stabilisieren und das Unternehmen wieder auf einen zukunftsfähigen Kurs zu bringen. Unser Fokus liegt darauf, Claus Heinemann neu auszurichten“, sagt Rechtsanwalt Dr. Georg Bernsau, der bereits eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich bei ihren Sanierungsprozessen begleitet hat. Der Geschäftsbetrieb der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH wird uneingeschränkt fortgeführt. „Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir daran, das Unternehmen in eine stabile und nachhaltige Zukunft zu führen“, ergänzt Rechtsanwältin Nadja Raiß.

Sämtliche Mitarbeitenden wurden über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen informiert. Für die kommenden drei Monate erhalten sie Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit.

Weitere Informationen:

Die Claus Heinemann Elektronanlagen GmbH ist Teil der Heinemann Unternehmensgruppe, Spezialist in der Gebäudeautomation und -digitalisierung im Hochbau. Die Kompetenz liegt dabei auch im größeren Projektgeschäft wie beispielsweise die technische Gebäudeausrüstung von Sportarenen oder Flughafenterminals. Als zweiter Geschäftsbereich bietet die Unternehmensgruppe unter der Marke ChargeOne die Planung, Installation und den Betrieb von Elektromobilitätsladeinfrastruktur an. Beginnend mit einem regionalen Wirkungskreis im Großraum München entwickelte das Unternehmen durch gezielte Expansion bei verstärkter Konzentration auf seine Kernkompetenzen – Kundennähe und Qualität- auch größere Objekte auf bundesweiter und internationaler Ebene. Die Antragstellerin bietet passgenaue, durchdachte und nach höchsten Ansprüchen ausgeführte Lösungen für alle denkbaren Aufgaben im Bereich von Elektroinstallationen, Netzwerk- und Kommunikationslösungen, Haustechnik und intelligente Haussteuerung an. Claus Heinemann Elektronanlagen GmbH beschäftigt 365 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

LIEBIG Insolvenzverwaltung & Restrukturierung

Fokussiert auf die operative Fortführung von Unternehmen in Krisensituationen wird Diplom-Kaufmann Dr. rer. pol. Max Liebig regelmäßig von Insolvenzgerichten in größeren Betriebsfortführungen bestellt. In seinen Funktionen als Insolvenzverwalter wie auch als Sachwalter macht er es sich stets zur Aufgabe, im Interesse der Gläubigergesamtheit und der jeweiligen Unternehmen nachhaltige Sanierungslösungen zu erarbeiten. Er gehört schon seit mehreren Jahren zu den am meisten bestellten Insolvenzverwaltern in Deutschland.

Die von ihm gegründete LIEBIG Insolvenzverwaltung Restrukturierung ist eine auf Insolvenzverwaltung spezialisierte Kanzlei mit dem Fokus auf Betriebsfortführungen. Die Verwalter der Kanzlei betreuen ausschließlich Insolvenzverfahren und sind als Gutachter, Insolvenzverwalter, Treuhänder und Sachwalter im Auftrag der Insolvenzgerichte tätig.

K & L Gates LLP

K&L Gates LLP ist eine der führenden internationalen Wirtschaftssozietäten. Die Kanzlei ist in den wichtigsten Regionen Europas, der USA, Asiens, Australiens sowie des Nahen Ostens präsent und lokal bestens vernetzt. Ein erfahrenes Team für Restrukturierungs- und Insolvenzrecht bietet umfassende Beratung auf dem Gebiet des Sanierungs-, Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Schwerpunkte sind außergerichtliche Sanierungen, Schutzschirmverfahren und Eigenverwaltungen.

Pressekontakt:

FELDMANN Kommunikationsberater
Thomas Feldmann
0178/8550496
feldmann@feldmann-kb.de
www.feldmann-kb.de

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